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Neue Coproduktion von TV-Wartezimmer und ÄZQ

02.07.2020 12:39
Mit dem Wissen aus dem Internet können sich Patienten auf ihren Arztbesuch vorbereiten. Doch es ist nicht immer leicht, vertrauenswürdige Quellen zu finden und andere Interessen der Webseiten-Betreiber auszuschließen. Der neue TV-Wartezimmer-Film „Gesundheitsthemen im Internet“, entstanden in Kooperation mit dem Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ), gibt jetzt Hilfestellungen.

Der Film basiert auf unserer Kurzinformation und ist bereits die dritte Gemeinschaftsproduktion mit TV-Wartezimmer: Darüber erreichen wir allein in Deutschland über acht Millionen Zuschauer monatlich!“, freut sich Dr. rer. medic. Sabine Schwarz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Patienteninformation des ÄZQ. Gerade seit Ausbruch der Corona-Pandemie sind richtige Informationen wichtiger denn je.

Gute Informationen sind umfassend, werbefrei und verständlich, ausgewogen und neutral, mit Vor- und Nachteilen. Zudem bieten sie neben Zahlen und Vergleiche für die Wirksamkeit und Hinweisen auf widersprüchliche Forschungsergebnisse auch ein Methodenpapier mit Angaben zur Vorgehensweise und weiterführende Webseiten, Literatur oder Kontakte. Vertrauenswürdige Anbieter nennen Verantwortliche und Mitwirkende, Quellen-Nachweise, Erstelldatum und Hinweise zur Finanzierung. Dagegen ist Vorsicht geboten, wenn reißerisch oder Angst machend geschrieben wird oder nur eine Untersuchungs- oder Behandlungsmöglichkeit genannt ist – aber auch wenn Angaben zu Risiken oder Nebenwirkungen fehlen oder von anerkannten Behandlungen abgeraten wird.

„Medizinisches Wissen kann auch belasten. Daher sollte vorab überlegt werden, was jemand herausfinden möchte und was nicht. Und ein Angebot allein kann nie alle Fragen beantworten, also sollten mehrere Webseiten angeschaut werden!“, erklärt Markus Spamer, Gründer und Geschäftsführer von TV-Wartezimmer. Das 2003 in Freising gegründete Gesundheits-TV-Netzwerk betreibt fast 8.000 Systeme in ärztlichen Wartezonen und bietet knapp 850 Patientenfilme zu Präventions- und Therapiemöglichkeiten.

Wissen aus dem Internet kann helfen, beim nächsten Arztbesuch gezielt Fragen zu stellen. Aber bei Beschwerden ist ärztlicher Rat unabdingbar, denn diesen kann das Internet nicht ersetzen! Ausführliche Informationen und Hinweise auf vertrauenswürdige Webseiten stehen unter www.patienten-information.de, einem Service des ÄZQ, einem gemeinsamen Institut von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung.

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