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nowomed: Startup launcht Standort für Cannabis-Therapie in Köln

21.01.2022 16:55
Cannabis als Medizin kann Betroffenen helfen: Insbesondere bei chronischen Schmerzpatient:innen werde verstärkt auf die natürliche Alterative zu herkömmlichen Präparaten zurückgegriffen, erklärt der Telemedizin-Anbieter nowomed. Den passenden und vor allem erfahrenen Arzt dafür zu finden, sei aber eine Herausforderung. Das Startup ermöglicht nun auch in Köln den einfachen und direkten Einstieg in die Cannabis-Therapie. Neben chronischen Schmerzen, sind auch Schlaf- und Angststörungen sowie ADHS oder multiple Sklerose mögliche Indikationen für eine Therapie mit medizinischem Cannabis.

Auf dem Online-Portal von nowomed können Patient:innen im ersten Schritt bequem und kostenlos erfahren, ob eine Cannabis-Therapie für sie in Frage kommt. Dann sollen sie in kürzester Zeit einen Vor-Ort-Termin in der Kölner Dürener Str. 332 mit einem der erfahrenen Ärzte erhalten. Dabei unterstützt nowomed mit einer smarten, digitalen Gesundheitsanwendung den gesamten Prozess für Patient:innen und Ärzt:innen, bei dem die Therapie digital begleitet wird. Nach dem Erstgespräch und der jeweiligen individuellen Diagnose erfolge die weitere Behandlung in der Regel bequem per Videosprechstunde. Nach dem Launch in Berlin im Dezember letzten Jahres und kürzlich München, hat das Startup mit Köln in kurzer Zeit bereits seinen dritten Standort eröffnet.

Zwar sei die Behandlung mit Cannabis-Produkten bereits seit 2017 möglich, doch die wenigsten Ärzt:innen verschrieben neben klassischen Medikamenten auch THC-Produkte. So schätzt etwa die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS), dass noch mindestens 50 Prozent der Schmerzpatienten, bei denen eine Behandlung mit Cannabis nach derzeitigen Regelungen möglich wäre, diese nicht erhalten.

„Alle reden über die Legalisierung von Cannabis als Genussmittel. Dass aber auch im Bereich der medizinischen Anwendung von Cannabis noch ein weiter Weg zu gehen ist, scheinen dabei einige zu vergessen“, moniert Florian Wesemann, Medizinischer Direktor bei nowomed. „Der Zugang zu Cannabis-Therapien ist nach wie vor mit großen Hürden verbunden. Zum einen mangelt es an spezialisierten Ärztinnen und Ärzten, zum anderen sind aufwändige administrative Prozesse zu bewältigen.“ Genau hier will die Lösung von nowomed ansetzen und Patienten und Ärzten den einfachen Zugang zu wirksamen Cannabis-Therapien ermöglichen.

„Medizinisches Cannabis wird auch in der sogenannten ‘Schulmedizin‘ zunehmend Einzug halten“, schätzt Florian Wesemann. Und dazu will nowomed beitragen, denn „viel zu oft werden noch pauschal Opioide verordnet, obwohl medizinisches Cannabis bei langwierigem Krankheitsverlauf eine nebenwirkungsärmere Alternative darstellen kann. Das ist ein Zustand, den wir zugunsten der Leidenden ändern sollten“, erklärt der Medizinischer Direktor bei nowomed abschließend.

Hintergrund:
nowomed ist ein Telemedizin-Anbieter für neuartige Therapien mit alternativer Medizin. Das Startup ermöglicht bereits heute Patient:innen einen einfachen und zeitgemäßen Zugang zu Cannabis-Behandlungen in ganz Deutschland. Der Therapiebeginn erfolgt innerhalb von wenigen Tagen nach der Registrierung auf nowomed.com. Die kooperierenden Ärzte bieten Patient:innen umfassende Beratung zu ihrer Therapieoption und können ihnen entsprechend ihrer Beschwerden und Bedürfnisse medizinisches Cannabis verschreiben. Durch die Patient:innen-App und das Telemedizin-Angebot begleitet nowomed die Behandlung mit dem behandelnden Arzt von A-Z. Hilfreiche digitale Tools unterstützen im Rahmen der Therapie und bieten exzellente Assistenzfunktionen für Ärzte und Patient:innen.

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