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OTC in Apotheken: Gewinnbringer mit viel Konkurrenz

28.02.2012 13:30
Die Selbstmedikation mit nicht-verschreibungspflichtigen Arzneimitteln erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit. Mehr als jeder zweite Kunde in der Apotheke fragt nach OTC-Produkten. Für Apotheken stellen die entsprechenden Präparate folglich eine wichtige Einnahmequelle dar. Das zeigt auch die aktuelle Erhebung des IFH-Apothekenkonjunkturindex (APOkix).

Mehr als zwei Drittel der Apothekerinnen und Apotheker (71 Prozent) geben an, dass das OTC-Sortiment in den vergangenen Jahren für den Erfolg ihrer Apotheken immer wichtiger geworden sei. Und dieser Trend wird sich wohl auch in Zukunft fortsetzen: Knapp 70 Prozent der Apothekerschaft gehen davon aus, dass die Bedeutung des OTC-Sortiments für die Ertragslage ihrer Apotheken auch in den kommenden zwölf Monaten weiter zunehmen wird. Schon jetzt schreiben 43 Prozent der Apothekerinnen und Apotheker den Präparaten zur Selbstmedikation eine hohe oder sogar herausragende Bedeutung für die Ertragslage ihrer Apotheken zu.

Intensiver Wettbewerb

Das OTC-Geschäft wird für Apotheken in Deutschland immer wichtiger, gleichzeitig nimmt der Wettbewerb in diesem Bereich zu. So äußern 60 Prozent der Apothekerinnen und Apotheker, dass ihre Umsätze durch die Konkurrenz der Drogerie- und Supermärkte im OTC-Bereich im vergangenen Jahr merklich unter Druck geraten sind. Noch stärker ist die Konkurrenz aus dem Lager der Versandapotheken: 72 Prozent der Apothekerinnen und Apotheker geben an, dass das Geschäft mit den nicht-verschreibungspflichtigen Medikamenten in ihrer Apotheke in den vergangenen zwölf Monaten durch den Versandhandel mit Arzneimitteln stark gelitten habe. Ein Aspekt, den auch eine kürzlich vom IFH veröffentlichte Studie zu Versandapotheken bestätigt: Hier wurde festgestellt, dass Konsumenten vor allem nicht-verschreibungspflichtige Medikamente zur Bevorratung und Artikel aus dem Ergänzungssortiment über Versandapotheken beziehen.

Geschäftslage erreicht wieder neuen Tiefstwert

Im Februar bezeichnen fast drei von vier Apothekerinnen und Apothekern (73 Prozent) ihre aktuelle Geschäftslage als schlecht. Mit einem Indexwert von 33,8 erreicht die Geschäftslage seit Beginn des APOkix im September 2010 damit einen neuen Tiefststand. Demgegenüber haben sich die Geschäftserwartungen zum zweiten Mal in Folge leicht verbessert. Zwar rechnen auch im Februar 80 Prozent der Apothekerinnen und Apotheker in den kommenden sechs Monaten mit einer Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Situation; der Anteil derjenigen, die mit einer deutlichen Verschlechterung ihrer Geschäftsentwicklung rechnen, hat sich seit Jahresbeginn jedoch deutlich verringert.

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