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Rx-Boni-Verbot mit höchster Priorität in Apotheken 2021

13.01.2021 12:40
Die Dezemberausgabe des Apothekenkonjunkturindex APOkix rekapituliert das Apothekenjahr 2020 und gibt einen Ausblick auf 2021. Über 50 Prozent der befragten Apothekeninhaber*innen bewerten das Apothekenjahr 2020 dabei mindestens mit der Note „befriedigend“, knapp jede/r Zweite vergibt die Note „ausreichend“ oder schlechter. Bezogen auf 2021 blicken nur 14 Prozent positiv auf das Geschäftsjahr ihrer Apotheke(n), knapp jede/r Zweite wählt eine „neutrale“ Einschätzung und 38 Prozent blicken eher pessimistisch auf das neue Apothekenjahr.

Zu den Topthemen des Jahres 2021 zählen nach Ansicht der Apothekeninhaber*innen das Rx-Boni-Verbot (höchste Priorität für 68 % der Befragten), das Rx-Versandhandelsverbot (63 %), die Umsetzung des E-Rezepts (57 %) und die damit verbundenen Auswirkungen auf den Wettbewerb – insbesondere mit Arzneimittelversendern – (59 %) sowie der Bürokratieabbau im Apothekenalltag (57 %). Daneben stehen auch das Apothekenhonorar (48 %), der Wettbewerb mit Arzneimittelversendern (45 %) und Plattformen (36 %) sowie die Vermeidung von Retaxationen (41 %) und Lieferengpässen (39 %) im Fokus der Apothekerschaft für das neue Jahr. Ferner beschäftigen sich die Apotheker*innen intensiv mit vielfältigen Themen im Kontext der Digitalisierung und den Auswirkungen rund um COVID-19.

Die Bewertung der Leistungen der Gesundheitspolitiker*innen und der Standesvertretungen fällt im Jahr 2020 positiver aus als in den Vorjahren: Lagen die Durchschnittsnoten für beide Gruppen im Jahr 2019 noch bei 4,8, konnten sich die Gesundheitspolitiker*innen im Jahr 2020 auf 4,2 und die Standesvertretungen auf 4,4 verbessern.

Der Konjunkturindex für die aktuelle Geschäftslage im Dezember steigt auf 93,4 Punkte und verzeichnet damit einen starken Anstieg um 30,4 Punkte im Vergleich zum Vormonat. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ist dennoch ein Rückgang um 6,6 Punkte zu beobachten. Auch die Einschätzung der erwarteten Geschäftsentwicklung in den kommenden 12 Monaten steigt gegenüber dem Vormonat um 4,5 Punkte auf aktuell 54 Punkte. Dies entspricht einem Minus von 8,8 Punkten im Vergleich zum Vorjahresmonat. Es bleibt abzuwarten, ob sich diese Entwicklungen verstetigen.

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