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Sanofi Gesundheitstrend: Neurodermitis im Fokus

23.09.2020 15:29
Menschen, die an Neurodermitis leiden, leben in ständiger Sorge, dass der nächste Krankheitsschub bevorsteht und sie ihren alltäglichen Dingen nicht mehr nachgehen können. Auch der Sanofi Gesundheitstrend ergab: Nur wenige können sich diesen Zustand vorstellen und nur ein Drittel der Befragten hatte bisher Berührungspunkte mit dieser chronisch entzündlichen Hauterkrankung.

Neurodermitis ist weit verbreitet, das Wissen über diese Erkrankung bei nicht Betroffenen bisher weniger: Denn nur 17 Prozent der Befragten sind sich ganz sicher, dass die Krankheit durch eine überaktive Reaktion des Immunsystems ausgelöst wird und ein Viertel ist sich fälschlicherweise sicher, dass die Krankheit heilbar ist. Ein Irrglaube, erklärt Sanofi, denn Neurodermitis sei eine chronische Erkrankung und tauche immer wieder schubweise auf. Die Ursache der Krankheit liege im Immunsystem, das dauerhaft in Alarmbereitschaft ist. Grund hierfür sei in vielen Fällen eine Typ-2-Entzündung. Diese könne zu einer geschädigten Hautbarriere führen, wodurch Fremdstoffe leichter eindringen könnten und so die Entzündungen weiter verschlimmerten.

Mit ihrem Wissen zu der Hauterkrankung Neurodermitis seien lediglich etwas mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Menschen hierzulande zufrieden oder sehr zufrieden – Männer und Frauen gleichermaßen. Signifikant besser schätzen Beschäftigte in der Gesundheitsbranche ihr Wissen ein, denn hier ist fast jeder Zweite (47 Prozent) mit seinem Wissen zu Neurodermitis zufrieden.

Immerhin 66 Prozent aller Befragten sind damit vertraut, dass Neurodermitis in wiederkehrenden Schüben von unterschiedlicher Dauer und Schwere auftritt. 24 Prozent wissen dies allerdings nicht und 10 Prozent meinen, dass das nicht zutrifft.

Bei der Frage nach möglichen Aspekten, die junge Menschen mit Neurodermitis und ihre Familien betreffen, kann eine deutliche Mehrheit (71 Prozent) nachvollziehen, dass junge Menschen mit Neurodermitis Angst vor ersten Beziehungen haben.

Die Erkrankung beeinflusst neben dem Leben der Betroffenen auch das ihrer Familien. Je schwerer der Krankheitsgrad, desto stärker die Auswirkungen auf die Familien. (5,6,7) So führen die Schlafstörungen durch ständiges Jucken (8) zu Fehltagen in der Schule und damit bei den Eltern zu Fehltagen bei der Arbeit. (9) Und auch die Freizeit wird durch die Krankheit beeinflusst. 46 Prozent der Befragten glauben laut Umfrage, dass Betroffene oder deren Angehörige häufig Termine absagen, da der Krankheitsverlauf unberechenbar ist.

Vor allem mittelschwere bis schwere Formen der Erkrankung seien durch unvorhersehbare Schübe mit intensivem, anhaltendem Juckreiz und Ausschlägen gekennzeichnet, die einen Großteil des Körpers bedecken und Hautläsionen und Hauttrockenheit, Risse, Rötungen, Krustenbildung und Nässen aufweisen können. Die Ungewissheit, wann der nächste Schub einsetzt, mache die Erkrankung unberechenbar und die Betroffenen oft unsicher.

Das können sich auch 70 Prozent der Befragten vorstellen. Sie sind sich sicher, dass Menschen mit Neurodermitis sich aufgrund ihrer Erkrankung in ihrem Leben stark eingeschränkt fühlen und ständig Angst vor einem neuen Krankheitsschub haben. Auch dass sich Betroffene von Freunden und Partnern aufgrund ihres Hautzustands isolieren, glauben 65 Prozent der Befragten.

„Betroffene mit Neurodermitis werden häufig aufgrund der Sichtbarkeit der Erkrankung gemobbt und ausgegrenzt.“ Dieser Meinung sind 66 Prozent der Befragten hierzulande.

Entgegen aller Vorurteile wissen 65 Prozent der Befragten, dass Neurodermitis nicht ansteckend ist und nur knapp ein Viertel (28 Prozent) vermutet, dass die Schübe durch mangelnde Hygiene ausgelöst werden.

Neben dem aktuellen Fokus auf Neurodermitis ermittelt der repräsentative Sanofi Gesundheitstrend in jedem Quartal das gesundheitliche Wohlbefinden der Befragten. 48 Prozent der Menschen hierzulande fühlen sich im August 2020 wohl. Männer sind erneut signifikant zufriedener mit ihrem gesundheitlichen Wohlbefinden als Frauen (53 Prozent vs. 43 Prozent).

Die einzelnen Gesundheitsaspekte sind gleich verteilt wie im vorigen Quartal: An der Spitze stehen erneut die persönliche geistige Leistungsfähigkeit (64 Prozent) und die persönliche medizinische Versorgung (63 Prozent). Wiederum überdurchschnittlich schlecht schneidet der Einfluss der Umwelt auf die persönliche Gesundheit ab (34 Prozent). Auch mit der eigenen körperlichen Leistungsfähigkeit (41 Prozent) und dem Einsatz neuer Technologien für die eigene Gesundheitsversorgung (40 Prozent) zeigen sich die Befragten weniger zufrieden.

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