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Social Media als Term für Ärzte kein Begriff, aber in der Praxis schon

24.01.2012 12:19
Fragt man Ärzte nach der Wortbedeutung von „Social Media“, ist es für viele kein Begriff. Bei konkreter Nachfrage jedoch stellt sich heraus, dass fast alle Ärzte mehrmals täglich digitale Medien und Technologien, welche als Social Media bezeichnet werden, für ihren Beruf nutzen. Das fanden die Marktforscher von Harris Interactive heraus.

Das Pharmateam von Harris Interactive hat Allgemein- sowie Fachärzte online befragt, ob Social Media auch wirklich im beruflichen Bereich bei Ärzten eine Rolle spielt. Über 60 Prozent der 160 befragten Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen nutzen mehrmals täglich beruflich das Internet. Überwiegend zur Recherche (95%), um Informationen / Nachrichten (73%) zu erhalten oder sich mit Kollegen auszutauschen (41%) - so die Ergebnisse der Untersuchung.

Fast 30 Prozent der Ärzte besuchen außerdem online Arztforen, die aufgrund der schnellen Austauschmöglichkeiten von aktuellen Informationen und Themen sehr geschätzt werden. 10 Prozent der Ärzte stellen auch Beiträge ins Netz oder kommentieren aktiv. Hauptsächlich äußern sich Ärzte zu Therapiemöglichkeiten oder ihrem jeweiligen Fachgebiet. Über 20 Prozent der Ärzte nutzen Gesundheitsportale und über 25 Prozent medizinische Foren bzw. Angebote der medizinischen Presse. Dabei nutzen Ärzte nur ganz bestimmte, ausgewählte Portale. Viele davon sind nur für Ärzte zugelassen und genießen daher ein höheres Vertrauen als öffentliche Seiten. Weniger von Interesse aus beruflicher Sicht des Arztes sind gängige Angebote, die auch der Allgemeinheit zugänglich sind. Ärzte stehen diesen Angeboten kritisch gegenüber.

Als wichtigsten Punkte bei Social Media Angeboten gaben die Befragten "neutrale Informationen", "Seriosität" und "Übersichtlichkeit" an. Interesse zeigten sie außerdem an Social Media mit Angeboten zu den Bereichen Fortbildung (56%), Therapiemöglichkeiten (50%), Forschungsergebnissen / klinischen Studienn (45%) und Krankheitsbildern (44%). 18 Prozent der Ärzte würden ein Bewertungsportal von Pharmaunternehmen begrüßen. Nur eine Minderheit an Ärzten (7%) befürchtet eine Manipulation bzw. Beeinflussung des Internets von Seiten der Pharmaindustrie und nur 6 Prozent denken, dass Social Media für den medizinischen Bereich nicht geeignet ist.

Die Ergebnisse zeigen, dass Social Media Angebote mittlerweile auch bei Ärzten im Berufsalltag immer mehr auf Interesse stoßen, teilweise auch dringende Informationsbedürfnisse erfüllen und dementsprechend genutzt werden, so das Marktforschungsunternehmen. Es lohne sich also durchaus für die Pharmaindustrie sowohl von der Angebots- als auch von der Informationsseite in Social Media zu investieren.

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