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2010 nur moderater Anstieg der Arzneimittelkosten

16.09.2011 17:03
Der Arzneiverordnungs-Report 2011 belegt für das Vorjahr einen erneuten Anstieg bei den Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) – wenn auch deutlich schwächer als in den Vorjahren. Auf der Pressekonferenz anlässlich des Erscheinens des Reports fordern die Herausgeber von Springer Medizin eine verbesserte Transparenz im Arzneimittelmarkt und effektive Instrumente zur Preisregulierung von Arzneimitteln, um auch bei Nachahmerprodukten europäische Marktverhältnisse zu erreichen.

Die Arzneimittelausgaben ohne Impfstoffkosten verzeichnen im Jahr 2010 eine erneute Steigerung in Höhe von 330 Mio. € (+1,0%) auf 32,03 Mrd. €. Somit ist der Anstieg der Arzneimittelausgaben mit 1% deutlich geringer als im Vorjahr (4,8%) und liegt auch unter dem Anstieg der Gesamtausgaben der GKV um 2,9% auf 180,74 Mrd. €, erklären die Herausgeber des Arzneiverordnungs-Reports 2011, Prof. Dr. Ulrich Schwabe und Dr. Dieter Paffrath. Alle anderen Kostenblöcke liegen nach wie vor im Aufwärtstrend: an erster Stelle sind hier die Krankenhauskosten in Höhe von 58,82 Mrd. € (+4,5%) zu nennen, gefolgt von Kosten für ärztliche Behandlung 33,04 Mrd. € einschließlich Praxisgebühr (+2,1%) und schließlich die Ausgaben für zahnärztliche Behandlung 11,87 Mrd. € (+2,2%). Damit hat sich der Anteil der Arzneimittel an den Leistungsausgaben der GKV erstmals wieder auf 17,7% (Vorjahr 19,0%) vermindert.

Der Arzneiverordnungs-Report belegt, dass im Jahr 2010 weiterhin hohe Einsparmöglichkeiten bei Generika, Analogpräparaten und umstrittenen Arzneimitteln bestehen: Unter Beachtung deutscher Preise beträgt das Potenzial 4,7 Mrd. €. Gestützt auf europäische Preisvergleiche ergeben sich weitere hohe Wirtschaftlichkeitsreserven, so dass für das Jahr 2010 insgesamt ein Einsparpotenzial von 12,1 Mrd. € beziffert wird.

Editorial

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Editorial 08/2022

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