Sie sind hier: Startseite News Umfrage: Marken schlagen No-Name-Produkte
x
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Umfrage: Marken schlagen No-Name-Produkte

19.03.2012 13:50
Bei nasskaltem Wetter haben Erkältungsmittel Hochkonjunktur. Wenn die Nase läuft und der Hals kratzt greifen 69 Prozent der Deutschen zum Hausmittel, in Ostdeutschland sogar 74 Prozent. Doch wenn es ein Medikament sein soll, kaufen 90 Prozent ein Markenprodukt: Die beliebtesten Mittel heißen Aspirin Complex, Grippostad und Wick. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative forsa-Umfrage der Brandmeyer Markenberatung.

Bewährte Hausmittel wie heiße Milch mit Honig oder Wadenwickel stehen bei den Deutschen hoch im Kurs. Doch nur 26 Prozent vertrauen ausschließlich auf die Wirkung der traditionellen Heilmittel, 62 Prozent der Erkältungsgeplagten greifen zusätzlich oder ausschließlich zu einem Medikament. Bei diesen Arzneimittelnutzern stehen Marken hoch im Kurs: neun von zehn bevorzugen ein Markenprodukt. Mit 28 Prozent liegt Aspirin Complex an der Spitze der Erkältungsmedikamente, gefolgt von Grippostad (21 Prozent) und Wick (19 Prozent). In den Top-5 folgen Gelomyrtol und Echinacin. Zu einem günstigen Nachahmer-Produkt greifen dagegen nur neun Prozent. "Die Heilkraft von Hausmitteln ist seit Generationen bewiesen, doch auch eine starke Marke erzeugt Vertrauen in den wiederkehrenden Nutzen", sagt Peter Pirck von der Brandmeyer Markenberatung. "Und das liegt in erste Linie an den guten Erfahrungen, die die Konsumenten bereits in der Vergangenheit mit einem Produkt gesammelt haben." So achten 85 Prozent der Marken-Käufer auf ein Mittel, dass ihnen bereits früher geholfen hat.

Gekauft werden die rezeptfreien Medikamente vor allem in der Apotheke. 84 Prozent der Deutschen ziehen die Ausgabe beim Pharmazeuten dem Gang zu Drogerie und Reformhaus vor. Bei den 30 - 44-Jährigen kaufen fast 90 Prozent in der Apotheke. Bei Rossmann, dm und Co. decken sich nur zwölf Prozent der Befragten ein, im Reformhaus kaufen gerade einmal fünf Prozent. Nur die 18 - 29-Jährigen sind Drogeriemärkten gegenüber aufgeschlossen - von ihnen kauft jeder Fünfte dort sein Erkältungsmittel ein. "Markenfirmen können punkten, indem sie sich klar zum Handwerk des Apothekers bekennen", sagt Peter Pirck. "Denn Apotheker genießen bei den Verbrauchern ein hohes Ansehen. Und Produkte, die über Apotheken vertrieben werden, können so Vertrauenssynergien nutzen."

Artikelaktionen
Editorial

Editorial_Peter_Stegmaier.jpg

Editorial 07/2021

Digitale Beziehungen

Specials

Termine
OTC - Marketing & Vertrieb 13.07.2021 - 24.08.2021 — online
Pharma-Vertrieb im New Normal 27.08.2021 09:00 - 14:15 — online
Informationsbeauftragte 2.0: Arzneimittelwerbung im Internet 03.09.2021 09:00 - 17:00 — online
Pharma-Marketing-Diplom 14.09.2021 - 16.09.2021 — online
KassenGipfel 2021 15.09.2021 - 16.09.2021 — Berlin
Kommende Termine…