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"Alles andere als ein Feigenblatt"

08.04.2014 17:58
Der Verein „Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V.“ (FSA) feiert in diesem Frühjahr sein zehnjähriges Bestehen. Seit seiner Gründung im Jahr 2004 habe der FSA zwei Kodizes in der Branche etabliert und die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen auf "eine transparente und ethisch einwandfreie Basis" gestellt. Die Mitgliedschaft im FSA sei ein klares Statement der Unternehmen, sich im Sinne der Patienten am strengsten Standard auszurichten.

Nicht nur mit dem Ziel, wirksame Maßstäbe für Ethik und Transparenz in der Pharma-Branche zu setzen, sondern diese auch konsequent durchzusetzen, haben sich im Jahr 2004 39 pharmazeutische Unternehmen im FSA zusammengeschlossen. "Mit klarem Erfolg", wie die Geschichte des Vereins belege: Die definierten Standards seien implementiert und würden als Work in Progress laufend überprüft und weiterentwickelt. Die Grundsätze seien in den Köpfen nachhaltig verankert und das Bewusstsein für ein ethisches Pharma-Marketing nachhaltig geschärft.

"Kernanliegen des FSA war und ist es, dass es erst gar nicht zu Verstößen gegen die gesetzten Standards kommt. Wenn dies in Einzelfällen aber doch geschieht, werden die Regeln konsequent durchgesetzt", so der Verein. Das schlage sich auch in Zahlen nieder: In den vergangenen zehn Jahren wurden dem FSA in seiner Funktion als Schiedsstelle 390 Beanstandungen vorgelegt. Knapp 50 Prozent dieser Fälle waren nach Überprüfung durch den FSA begründet und wurden entsprechend abgemahnt – seit 2011 neben höheren Geldstrafen auch mit öffentlicher Nennung der Unternehmen im Internet. Dies belege, dass eine so gelebte Selbstregulierung als Instrument nachhaltig funktioniere und "alles andere als ein Feigenblatt" sei.

Neben der Gründung der Freiwilligen Selbstkontrolle und der Etablierung des Kodex zur Zusammenarbeit der pharmazeutischen Industrie mit Ärzten, Apothekern und weiteren Angehörigen der medizinischen Fachkreise war die Einführung des „Kodex Patientenorganisationen“ ein zukunftsweisender Schritt für den FSA. Seit Oktober 2008 setzt dieser neue Maßstäbe insbesondere für die Transparenz in der Zusammenarbeit der pharmazeutischen Industrie mit Patientenorganisationen. Zwei Jahre später etablierten die FSA-Mitglieder einen dritten Verhaltensstandard – die Empfehlungen zur Zusammenarbeit mit den Einrichtungen im Gesundheitswesen, die sich an den bewährten Grundsätzen der Kodizes orientieren. Sowohl die FSA-Kodizes als auch die Empfehlungen würden gewährleisten, "dass bei jeglichen Kooperationen klare Spielregeln eingehalten werden und stets das Wohl des Patienten im Vordergrund steht".

„Die Erfahrungen der vergangenen zehn Jahre zeigen, dass die Selbstkontrolle funktioniert. Jedes einzelne Mitgliedsunternehmen des FSA hat die gesetzten ethischen Standards verinnerlicht und richtet sein Handeln nach ihnen aus“, resümiert Michael Klein, Vorstandsvorsitzender des FSA. Nun gehen die FSA-Mitglieder noch einen Schritt weiter: „Mit der Einführung des Transparenzkodex und dem vollständigen Geschenkeverbot haben der FSA und seine Mitglieder im vergangenen Jahr zwei entscheidende Neuerungen beschlossen, die die Zusammenarbeit der Partner im Gesundheitswesen auf eine noch solidere Basis stellen und den Grundsatz der Transparenz weiter verankern – denn Transparenz schafft Vertrauen und bekämpft Misstrauen.“

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