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Editorial

Detektive & Pioniere

>> Einen besonderen Reiz scheint die Kommunikation zu Orphan Drugs zu haben. Das meinen jedenfalls die von uns befragten Kommunikationsexperten aus verschiedenen Agenturen. Dr. Natalie Koster (Brandpepper) vergleicht solche Projekte beispielsweise mit einer Detektivarbeit, denn es seien zunächst mal immer ganz viele offene Fragen zu beantworten und die Antworten seien jedesmal andere – Standardlösungen gebe es bei diesen Produkten nicht. Ganz ähnlich sieht das Bettina Sieber (Dorothea Küsters Life Science Communications), nur wählt sie den Begriff „Pionierarbeit“ um zu verdeutlichen, dass in diesem Bereich die aktuell bahnbrechenden medizinischen Entwicklungen stattfinden, und daher sei es ein „Traum“, diese Arzneimittel kommunikativ begleiten zu düfen.

In der Orphan-Drug-Kommunikation ist die Schaffung von Disease Awareness für Erik Seitz (Partnerseitz) die „Königsdisziplin“, und dass diese der entscheidende Punkt ist, sehen auch seine Kolleginnen und Kollegen so: Das Schaffen von Awareness betreffe nicht nur Apotheker und Allgemeinmediziner, sondern berühre alle Beteiligten entlang der Patient Journey, während auf der anderen Seite das Interesse für eine Seltene Erkrankung meist auf die Betroffenen beschränkt sei. Das mache einen „Spagat“ mit unterschiedlichsten Botschaften notwendig, so Natascha Terp (2strom). Auch für René Schütz (m:werk) muss das Augenmerk der ganzheitlichen strategischen Kommunikation auf Awareness für die Erkrankung liegen, und zwar sowohl im Laienkontext wie auch bei den Healthcare Professionals.

Zentrales Thema der – ersten digitalen – Mitgliederversammlung des Bundesverbands Medizintechnologie (BVMed) war die bevorstehende deutsche EU-Ratspräsidentschaft. Aus Sicht des Branchenverbands müssen bei der Bekämpfung der COVID-19-Folgen vor allem die Belange der kleinen und mittelständischen Unternehmen stärker berücksichtigt werden. Zudem müsse eine Lehre aus der Corona-Pandemie sein, Medizintechnologien als Teil der Lösung zu begreifen und Innovationen stärker zu fördern. In diesem Zusammenhang macht sich der BVMed auch dafür stark, eine europaweite strategische Reserve für Medizinprodukte aufzubauen, um besser auf zukünftige Krisen vorbereitet zu sein.
Die Bedeutung von Medizinprodukten unterstreicht der BVMed auch mit drei neuen Patientengeschichten im Rahmen seiner Kampagne „Körperstolz“: Ein junger Homecare-Patient, ein reiselustiger Typ-1-Diabetiker sowie eine aktive ältere Dame mit Dystonie erzählen ihre Geschichten und zeigen selbstbewusst, dass Scham bei der Verwendung von Medical Devices überflüssig ist. <<

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre

Ihr
Wolfgang Dame

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Editorial 07/2020

Detektive & Pioniere

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