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Ruhig mal hängenlassen

02.09.2019 16:25
Mutige Recken ziehen in den Kampf, denn die Burg will erobert werden. „Jetzt bau‘ doch nicht so‘n Druck auf“, fordert einer der Soldaten. Der kann bei Erektionsstörungen nämlich kontraproduktiv sein, wie Jung von Matt in einem TV-Spot zeigt. Kreiert hat die Agentur den Spot für die Plattform Spring, die sich der Männergesundheit verschrieben hat. Via Telemedizin-Technologie kann Mann hier diskret und bequem bei Erektionsstörungen, Haarausfall oder vorzeitigem Samenerguss ärztliche oder pharmazeutische Hilfe in Anspruch nehmen. Grundlage ist eine Studie von Spring, die belegt, dass Medien Themen über Männergesundheit weitgehend aussparen.

>> Nur 171 Mal berichteten Medien in den letzten zwei Jahren über Erektile Dysfunktion, wie eine Untersuchung von Spring belegt. Das Portal für Mannergesundheit will mit einem TV-Spot nun für mehr Präsenz und damit einen offeneren Umgang der Sexualstörung sorgen. Denn in Deutschland leiden schätzungsweise 6 bis 8 Millionen Männer unter Erektionsstörungen, weltweit sind es nach Angaben von Spring sogar 40 Prozent.

Die weite Verbreitung zeige bereits die große Relevanz, über diese körperlichen Beschwerden ausführlich zu sprechen. Nico Hribernik, Gründer von Spring: „Für Männer sind medizinische Themen generell oft schambehaftet. Erektionsprobleme sind hierbei aber immer noch das größte Tabu. Durch einen offenen Umgang wollen wir Männern endlich unkompliziert Zugang zu medizinischen Lösungen geben.“

Der derzeit ausgestrahlte TV-Spot von Spring, der von Jung von Matt entwickelt wurde, verwendet nach Angaben der Agentur echte Zitate aus der Marktforschung mit Betroffenen wie „Ich bin heute irgendwie nicht in Stimmung“, oder „Also, auf Kommando kann ich schon mal gar nicht“, und setzt diese in einen humorvollen Kontext.

Kurzweilig soll so auf das Thema aufmerksam gemacht werden und Stigmata damit möglichst der Vergangenheit angehören. Denn auch wenn die TV-Kampagne Potenzprobleme mit einem Augenzwinkern thematisiert, sei es ein ernsthaftes Problem, über das in der Öffentlichkeit mehr gesprochen werden müsse, teilt Spring mit. Vorurteile, die sich rund um das Thema ranken, begünstigten oft den Aufbau eines psychischen Drucks. Mehr Öffentlichkeit und das Aufräumen mit Tabus ist daher das Anliegen von Spring.

Grundlage bildet hier eine über zwei Jahre durchgeführte Studie, für die die zehn populärsten und auflagenstärksten Zeitschriften für die Zielgruppe Männer bzw. Frauen in englisch- und deutschsprachigen Ländern (UK, USA, DACH und international) ermittelt wurden. Für jede der Zeitschriften wurde nach Angaben von Spring die Anzahl der journalistischen Beiträge, die Diskussionen oder Stichworte zu jedem der analysierten Gesundheitsthemen enthielten, ermittelt. Dazu wurden die Domain des Mediums und Suchmaschinen genutzt. Die Suche wurde so gefiltert, dass nur Artikel berücksichtigt wurden, die zwischen dem 01. Januar 2017 und dem 01. März 2019 veröffentlicht wurden. Ausgewählte Erkenntnisse der Studie:
Im deutschsprachigen Raum wird in Frauenzeitschriften doppelt so häufig über stress- und altersbedingte, physische Symptome berichtet, wie in Magazinen für Männer
Mit männlicher Sexualgesundheit, wie u.a. Erektionsstörungen, beschäftigten sich in deutschsprachigen Männermedien nur 37 Artikel
Knapp 50 Prozent aller analysierten Beiträge über Haarverlust stammen im internationalen Vergleich aus britischen Männerzeitschriften
Männliche Sexualgesundheit wird in den USA achtmal häufiger thematisiert als in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz.

„Das wird heut‘ wieder nix“, lautet die Erkenntnis des Burgfräuleins beim Blick durch das Fernrohr, durch das sie die mit dem „Hängebock“ abrückenden Soldaten beobachtet. Da hilft wohl nur eins: verständnisvolles Abwarten. <<

Ausgabe 09 / 2019

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