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Editorial

Digitale Potenziale

>> Eine aktuelle Umfrage der Arbeitsgruppe Influencer Marketing im Bundesverband Digitale Wirtschaft zeigt, dass die Budgets für die Influencer-Marketing-Kampagnen deutlich ansteigen, was, wie bei allen digitalen Kommunikationsmöglichkeiten, zumindest teilweise auch etwas mit dem Coronavirus zu tun hat. Digitale und soziale Medien hätten in der Pandemie an Bedeutung gewonnen, sagt Stefanie Lüdecke von der Agentur Torben, Lucie und die gelbe Gefahr, und das gelte auch für Influencer als Entertainment- und Informationsquelle. Was aber nicht nur an der Pandemie liegt, denn Influencer Marketing ermöglicht einfach auch andere, neue Facetten in der Ansprache von Zielgruppen: Es sei eine effektive Option, Marketingbotschaften authentisch und losgelöst vom Unternehmensfokus zu übermitteln, so Lüdecke. Eine kluge Kooperation mache Markenkommunikation authentisch und nahbar, die verstärkte Nutzung der sozialen Kanäle erhöhe die Reichweite, zusätzliche wohltargetierte Ad-Schaltung die Relevanz der Kontakte.

In der letzte Ausgabe haben wir uns intensiv mit dem Thema Bewegtbildkommunikation für Laien beschäftigt, nun folgt im zweiten Teil die Ansprache von Healthcare Professionals. Auch bei dieser Zielgruppe erfreuen sich bewegte Bilder zunehmender Beliebtheit (was auch an daran liegt, dass immer mehr Digital Natives im Berufsleben angekommen sind), allerdings ist Gedrucktes hier meist noch die berufliche Informationsquelle Nmmer 1 ist.  Was aber kein Hinderungsgrund sein sollte. „Als Einstieg in Themen, als Kurzinformation, aber auch für Hintergründe – man denke an Interviews oder Erklärfilme – sind Videos unschlagbar“, sagt beispielsweise Dr. Gordon Lueckel. Er spricht von einer „Symbiose“, welche Videos mit gedruckten Informationen, vor allem Studien, eingehen können.

Für das Special „Digital Health“ haben wir mit Dr. Dominik Böhler, der als Professor für „Management in Digital Healthcare“ neu an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am European Campus Rottal-Inn (ECRI) angetreten ist, über seine Spezialgebiete Digitalisierung von Prozessen und Digitale Geschäftsmodelle im Gesundheitswesen gesprochen. Im Interview kam er auch die „luca“-App zur Kontaktnachverfolgung zu sprechen. Diese sei einerseits ein guter pragmatischer Vorstoß, andererseits seien aber sicherlich auch einzelne Punkte diskutabel, insbesondere was Sicherheitsaspekte angehe. Böhler erwähnte „luca“ als Beispiel dafür, dass sich in solchen Fällen immer eine Frage grundsätzlich stelle: „Wie gehe ich damit um? Zerreiße ich das in der Luft oder schauen wir, dass wir im Ökosystem diese Lösung auch weiter fördern, weil sie nützlich für die Allgemeinheit ist?

Böhlers „In der Luft zerreißen“ könnte eine Anspielung auf die massive Kritik des Chaos Computer Club an „luca“ sein. Der CCC fordert mit der Begründung „zweifelhaftes Geschäftsmodell, mangelhafte Software, Unregelmäßigkeiten bei der Auftragsvergabe“ das sofortige Ende „der staatlichen Alimentierung von Smudos Steuer-Millionengrab“. Der Anbieter, das Unternehmen culture4life, hat mit einer detaillierten Stellungnahme reagiert. <<

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre,

Ihr
Wolfgang Dame

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Editorial 05/2021

Digitale Potenziale

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