Sie sind hier: Startseite Editorial
x
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Editorial

Digitale Vielfalt

>> Erst Bilder erwecken Content jeder Art zum Leben und helfen gerade bei komplexen Inhalten, diese richtig zu erfassen. Wie es ist, blind oder so stark sehbehindert zu sein, dass man ohne diese Lebendigkeit auskommen muss, kann man sich als Normalsichtiger wenn überhaupt nur schwer vorstellen. Taktile Bücher sind selten, teuer und unpraktisch, und Audiodeskriptionen scheitern, wenn Worte nicht ausreichen, um komplexe Informationen zu erklären. Abhilfe schaffen nun Dot Inc. und  Serviceplan Innovation mit ihrem Dot Pad, das mithilfe innovativer Technologie Bilder für Menschen mit Sehbehinderung im Sinn des Wortes greifbar macht.  Bemerkenswert an diesem Projekt ist außerdem, dass die Dot-Pad-Technologie auch mit Wettbewerbern geteilt wird, um sehbehinderten Menschen auf der ganzen Welt den Zugang zu taktilen Grafiken zu ermöglichen.

Innovativ ist auch die Technologie, die in der „Pneumo.Vest“ steckt. Forscher:innen des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) haben sie entwickelt. In eine Textilweste integrierte Akustiksensoren erfassen die Lungengeräusche, auf diese Weise soll die Behandlung von Patient:innen mit schweren Atemwegs- oder Lungenerkrankungen und die kontinuierliche Kontrolle der Lungenfunktionen erleichtert werden. Die „Pneumo.Vest“ liefert nicht nur ein detailreiches akustisches wie optisches Szenario der Belüftungssituation aller Lungenbereiche, sondern das System erfasst die entsprechenden Daten permanent und speichert sie. So kann eine Untersuchung der Lunge zu jedem beliebigen Zeitpunkt ohne Stethoskop – und damit ohne Beisein des Krankenhauspersonals – erfolgen.

Vielfach ausgezeichnet ist das Startup Instahelp für sein Angebot der psychologischen Online-Beratung. Die Vision von Gründerin und CEO Dr. Bernadette Frech: die mentale Gesundheit durch den niederschwelligen Zugang zu einer professionellen psychischen Gesundheitsvorsorge zu verbessern. Gerade jetzt sei das Angebot besonders stark gefragt, sagt sie, denn die Auswirkungen der „Lockdowns“ seien noch sehr stark zu spüren. Hinzu kommen Themen wie der Klimawandel und der russische Angriff auf die Ukraine, welche die Menschen verunsichern und neue Ängste hervorrufen. Das Thema Mental Health habe aber auch ohnehin in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen, sagt Bernadette Frech: „Nach gesunder Ernährung und regelmäßiger Bewegung ist die mentale Gesundheit das nächste Thema, mit dem wir uns als Gesellschaft beschäftigen.“ <<

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre,

Ihr
Wolfgang Dame