Online-Marketing
Wann ist die App eine gute App?
Ausgabe 03 / 2012
Die Welle von neu entwickelten Apps, die den Markt nahezu überschwemmen, setzt sich fort. Auch im Healthcare-Sektor scheinen viele Unternehmen das mobile Internet für sich entdeckt zu haben. Ob Nikotin-Entwöhnung, Diät-Planer oder Blutzuckermessung - die Einsatzgebiete von Apps sind vielfältig und das Potenzial noch längst nicht erschöpft. Doch kaum haben sich die Firmen gerade so schön „eingeappt“, schon erklingen kritische Stimmen, die auf mögliche Risiken und Gefahren bei der Anwendung von Healthcare-Apps hinweisen. Unbegründet sind die Bedenken nicht - immerhin gibt es noch kein Gütesiegel, das einen bestimmten Grad an Qualität bei Apps garantiert.
Nach dem Hype ist vor dem Hype
Ausgabe 03 / 2012
Zwei Jahre ist es her, dass „Pharma Relations“ in einer Artikel-Serie die Player der Healthcare-Industrie zum Thema Social Media befragt hatte. Damals gab es - nachdem die Kollegen in den USA eine Bresche im Social Web geschlagen hatten - erste Versuche auch von deutschen Pharmafirmen, sich und ihre Produkte dort zu positionieren. Nun haben einige der Player bereits die Risiken des Social Web am eigenen Leib erfahren müssen und zogen sich daraufhin aus den entsprechenden Plattformen zurück (s. „Pharma Relations“ 10/2011). Zeit für ein Zwischenfazit: Was hat‘s gebracht und wie geht‘s weiter? Lohnt sich der Aufwand im Social Web immer noch?
Richtig oder gar nicht
Ausgabe 12 / 2011
Wie funktioniert Social Media in der medizinisch-wissenschaftlichen Fachkommunikation? Wie kommunizieren Ärzte untereinander? Wird der Dermatologe zum Multiplikator von Botschaften und der Gynäkologe zum Erfinder neuer inhaltlicher Aufhänger, wenn es um medizinische Therapien geht? Diesen und weiteren Fragen gingen der Springer Medizinverlag und die WEFRA Werbeagentur Frankfurt bei einem gemeinsam veranstalteten Workshop für Pharmaexperten nach. Im Dialogmuseum in Frankfurt standen nicht nur Vorträge von Medienprofis auf dem Programm. Ganz im Zeichen des Web-2.0-Dialogs konnten die etwa 20 Gäste an einer interaktiven Session im „Casino for Communication“ teilnehmen. So konnten sie am eigenen Leib die Tücken, aber auch die Chancen und Wege der Social-Media-Kommunikation erfahren.
Mobile ist „in“
Ausgabe 11 / 2011
Social Media haben sich bereits im Marketing-Mix der meisten Unternehmen etabliert. Nachdem Twitter, Facebook & Co. Einzug in die Kommunikationsstrategien gehalten haben, ist nun der nächste große Trend auf dem Vormarsch, Stichwort „Mobiles Internet“. Auf dem LA-PHARM-Branchentreff im Rahmen der EXPOHARM 2011 stellte der Vizepräsident des BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V.) und Managing Director von iconmobile, Burkhard Leimbrock, seine Thesen zur Zukunft der Social und Mobile Media vor.
Die neue Nähe
Ausgabe 09 / 2011
Eine Weile hat es gedauert, doch nach und nach scheint die Pharmabranche die Scheu vor dem direkten Dialog im Social Web zu verlieren. Zeigten sich die meisten Unternehmen noch vor einem Jahr als zurückhaltend, so gibt es nun erste Beispiele, bei denen sich einige von ihnen vorwagen. So wie Sanofi Pasteur MSD (SPMSD): Der Impfstoffspezialist hat auf www.impfenaktuell.de eine neue und für alle User offene Diskussionsplattform gestartet. Unter dem Motto „Impfen im Dialog“ stellt sich ein Expertenteam des Unternehmens Fragen von Interessierten. Impfen 2.0? Na bitte, geht doch!
Der Schwarm schläft nie
Ausgabe 08 / 2011
Die Masse als „träge“ zu bezeichnen, mag im Physikunterricht richtig sein. Im Web aber nicht. Dort zeigt sich die Masse, also der Schwarm der User, überaus agil. Er kann fleißig, kreativ und effizient arbeiten - das zeigen Plattformen wie Wikipedia. Die so genannten „Clickworker“ sollen nun sogar Profis sämtlicher Fachgebiete Konkurrenz machen. Schließlich sei eine Fachausbildung kein Garant dafür, dass ein Problem schnell und geschickt gelöst wird; gerade die unbefangene Sicht von Laien sei ein großer Gewinn - so die Argumentation von Crowdsourcing-Fans. Laut Wikipedia bedeutet „Crowdsourcing“, dass eine Schar „kostenloser oder gering bezahlter Amateure“ Inhalte generiert, Aufgaben und Probleme löst oder an Forschungs- und Entwicklungsprojekten beteiligt ist. Fürs Pharmamarketing birgt Crowdsourcing viel Potenzial, gerade im Hinblick auf neue Geschäftsmodelle, die vom Blockbusterkonzept wegführen.
100 Mal Gesundheit pro Sekunde
Ausgabe 06 / 2011
Dass Gesundheit mittlerweile eins der wichtigsten Online-Themen ist, mag an sich keine Neuheit sein. Neu ist es aber schon, wenn niemand Geringeres als Google Daten dazu bereitstellt. Auf der Veranstaltung „medicine is electronic“ gaben unter anderen Referenten der Google-Experte Jens Monsees und der DocCheck-Gründer Frank Antwerpes spannende Einsichten ins Healthcare-Marketing der Zukunft. Soviel sei an dieser Stelle schon mal verraten: Auch wenn die Printmedien nicht von heute auf morgen auszusterben drohen, ohne Online geht gar nichts mehr. Ganz neue Geschäftskonzepte sind gefragt, denn auch mit Ergänzungen wie iPhone- und iPad-Formaten begeben sich die Fachverlage in scharfen Wettbewerb zueinander. Ob das die Fachzeitschrift noch retten kann?
Apps - wir müssen nur wollen
Ausgabe 05 / 2011
Was Social Media angeht, so zählt die Pharmabranche nicht gerade zu den „Early Adopters“. Hier hat die Konsumgüterindustrie einen deutlichen Vorsprung. Das Automodell VW Polo GTI wurde zum Beispiel schon seit Mitte 2010 nur noch über Social Web vermarktet, klassische Werbung - adé. Nun sind aber Arzneimittel keine Autos, mag man einwenden. Und außerdem ist da noch das HWG. Doch wie heißt es so schön: Wer etwas nicht will, sucht Gründe. Wer etwas will, findet Wege. Nach der Welle von Web 2.0-Plattformen und -Tools ist bereits von Web 3.0 die Rede, Stichwort Mobiles Internet. Experten halten Apps für die nächste digitale Revolution und den neuen großen Trend. Laut „Building Pharma 3.0, Ernst & Young‘s Annual Global Pharmaceutical Report“ soll das Investment der Pharmafirmen in Smartphone-Apps, Gesundheitswebsites und Social-Media-Plattformen „dramatisch“ gestiegen sein. Was global gesehen stimmen mag, trifft auf Deutschland im Moment vielleicht noch nicht in diesem Maße zu, aber es tut sich schon viel.
Papier-Party oder Total-Digital?
Ausgabe 05 / 2011
Wieso, weshalb, warum? Längst scheinen diese Fragen überholt, wenn es um die digitalen Möglichkeiten im Pharmamarketing geht. Denn wie alle anderen Branchen folgen auch das Medizin-Marketing und die Pharma-Kommunikation dem „e“-Zeitgeist. Wenn auch teils noch etwas zaghaft, so werden doch zunehmend elektronische Wege und Tools im Marketing eingesetzt und neue Strategien entwickelt. Auf der Veranstaltung „medicine is electronic“ am 13. Mai in München kommt die Crème de la Crème der deutschen Pharmamarketingszene zusammen, um über die künftige Entwicklung zu referieren und zu diskutieren. „Pharma Relations“ befragte die Experten vorab, worin denn der tatsächliche Nutzen des e-Marketings für die Pharmaindustrie sowie ihre Partner auf Medien- und Agenturebene besteht und wie sie diesen Nutzen optimieren können. Und - die Referenten wagten auch einen Blick in die Kristallkugel.
Augen auf im Social Web
Ausgabe 04 / 2011
Früher war alles anders und irgendwie romantischer. Vor ein paar Jahren noch rochen die Büros der Clipping-Dienste nach Druckerschwärze und Kleber. Das Monitoring hatte etwas Naives und sah auf den ersten Blick wie eine Bastelstunde aus: Verschlafene Studenten hockten in aller Herrgottsfrühe über Zeitungen und suchten Artikel nach Stichworten ab, um dann - per Hand und mit echter Schere - relevante Clippings auszuschneiden und sie in einen Pressespiegel zu kleben. Heute reicht das nicht mehr aus. Die Macht von Social Media wächst. Mittlerweile erreichen sie alle Schichten der Bevölkerung. Beiträge in sozialen Netzwerken, Blogs, Foren und Chats liefern Unternehmen wichtige Einsichten ins Denken ihrer Zielgruppen. Ergo müssen auch sie beobachtet und ausgewertet werden. Nur wie?
Eine fiktive Welt hilft beim Lernen
Ausgabe 03 / 2011
Die Diskussionen in der etablierten Szene drehen sich nicht mehr um die Frage, ob Computer- und Videospiele einen Nutzen in einem Healthcare-Kontext haben können, sondern wie dieser erreicht werden kann. Dieses Zitat aus einem Blogbeitrag von Uwe Spitzmüller, Project Manager von Spirit Link Medical, beschreibt recht genau die Meinungsbildung in der Szene, wenn es um den Einsatz von „Serious Games“ in der Gesundheitserziehung - Zielgruppe Patientenebene - bzw. Medical Education - Zielgruppe Professionals - geht. Auf einen kurzen Nenner gebracht: Spielebasiertes Lernen (game-based Learning) ist hilfreich und ein wichtiges Tool in einem Medien-Mix. Als solitäres Medium haben „Games for Health“ ihre Grenzen. Kennt man dieses, werden die Chancen für ein erfolgreiches Lernen größer.
Neues aus der Tool-Kiste
Ausgabe 03 / 2011
Die Vision, das Handy könnte den Kunden in die nächste Apotheke führen, mag vor einiger Zeit noch wie Zukunftsmusik geklungen haben. Auf dem deutschsprachigen Markt - sowohl in Österreich als auch in Deutschland - ist diese Zukunft bereits Realität geworden. In beiden Ländern gibt es nämlich Programme für Smartphones, die den Kunden auch nachts in die Notdienstapotheke lotsen können. Die österreichische App heißt „Apotheken + Notdienst“, das deutsche Pendant mit einem ähnlichen Namen ist von der Firma aperto move GmbH im Auftrag der Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände (ABDA) entwickelt worden. Software-Entwickler schlafen eben nicht und auch in der Gesundheitsbranche kommen immer wieder neue Lösungen auf den Markt - für Ärzte, Autoren, Außendienst und Patienten.
Alles online, oder was?
Ausgabe 03 / 2011
Apps, Tweets, Fans und Blogs, posten, chatten, gruscheln und adden - das Vokabular der Web-2.0-Welt ist genauso geistreich und vielfältig wie die kollaborativen Tools und Netzwerke selbst. Nach der Vorstellung der Pharma-Aktivitäten in einer ausführlichen Serie zum Thema „Social Media und Web 2.0 in der Gesundheitsbranche“ widmet sich „Pharma Relations“ nun der Frage, wieviel denn die Pharmaindustrie tatsächlich für Online-Maßnahmen übrig hat. Mit einfachen Worten: Nun geht es nicht nur darum, was technisch machbar ist, sondern darum, wieviel „Online“ das Marketing-Budget tatsächlich hergibt. Wird wirklich so viel in Online-Marketing und auch in Social Media investiert, so dass klassische Werbemaßnahmen wie Print- oder Fernsehwerbung bald schon zum „Kaffee von gestern“ gehören?
Der Web-2.0-Paragraph
Ausgabe 01 / 2011
Vertrauen ist gut, Kontrolle war gestern. Wer in Zeiten des Web 2.0 auf Kontrolle setzt, kommt nicht weit. Das Web und das Treiben der User lassen sich nicht beherrschen. Das Dilemma der Unternehmen: Einerseits suchen sie den Dialog mit den Kunden und laden sie auf eigenen und externen Foren gezielt dazu ein, andererseits befürchten sie aber, dass illegale oder unerwünschte Inhalte auf die Seite kommen. Doch sind sie wirklich als Betreiber der Website dafür verantwortlich, obwohl sie „nur“ die Plattform stellen? Was tun, wenn rechtswidrige Inhalte oder Links zu illegalen Websites von Dritten auf die eigene Website gestellt werden? Antworten gab der Rechtsanwalt Horst Speichert auf dem Social-Media-Kongress vom Management Forum der Verlagsgruppe Handelsblatt. Sein Rat: „Bloß keine Panik!“
Rotes „A“ erobert das Netz
Ausgabe 01 / 2011
Hier bloggt die „Bären-Apotheke“. Bei dieser Ansage drängt sich insgeheim die Frage auf, ob man selbst noch auf der Höhe seiner Zeit ist, wenn schon selbst die Apotheke mit diesem altbackenen Namen (wo doch zum größten Teil nur die Omis aus der Nachbarschaft hingehen, denkt man sich nebenbei) einen auf Twitter macht. Wo soll das denn noch hinführen? Die „Bären-Apotheke“ ist fiktiv. Nicht fiktiv sind aber Blogs wie „Pharmama‘s Blog“ aus der Schweiz oder der Gesundheitsblog der Apotheke „Zur Rose“ aus Halle, die zu den führenden deutschen Versandapotheken zählt. Die Web-2.0-Welle hat nun die Apotheken und auch den Pharmagroßhandel erreicht. In diesem - letzten - Teil der Artikelserie zum Web 2.0 in der Gesundheitsbranche kommen sie zu Wort.
Gesund per Klick?
Ausgabe 12 / 2010
Über 36 Millionen Treffer in nur 0,23 Sekunden - das ist das Ergebnis der Suche zum Stichwort „Gesundheit“ über Google. Mehr als 21 Millionen Treffer sind „Seiten aus Deutschland“. Die Treffer-Liste spiegelt den Boom wider, den die Online-Gesundheitsportale zurzeit erleben. Das liegt zum einen daran, dass das Thema Gesundheit für alle Menschen wichtig ist. Zum anderen ist in der Online-Welt ein anonymer und schrankenloser Dialog möglich. Das Internet birgt einen riesigen Pool an Infos zu Therapien, Krankheiten und Medikamenten, einschließlich persönlicher Erfahrungsberichte. Das Modell „Gesundheitsportal“ ist nicht nur aus der User-Perspektive, sondern auch als Geschäftsmodell einen Blick wert. „Pharma Relations“ fragte die Betreiber nach neuesten Trends, Umsatzentwicklungen und Perspektiven.
Aus Leser mach User?
Selber machen, teilen und miteinander reden - das ist der Stoff, aus dem das Social Web gemacht ist. In der Marketing-Praxis hat es sich zu einem wichtigen Kanal entwickelt - für alle Player der Health-Branche. Auch die Verlage müssen sich Gedanken darüber machen, wie Twitter & Co. ihnen nutzen können. Darüber hinaus hat ein weiteres Web-2.0-Phänomen Auswirkungen auf diese Branche: der usergenerierte Content. Der Leser mutiert dabei zum Autor und schreibt seine Artikel selbst. Entsteht also dadurch ein neues Konkurrenzverhältnis zwischen Medienmachern und ihren eigenen Kunden? Und trifft das auch auf die medizinischen Fachverlage zu? Wieviel Glauben sollte man außerdem den Branchen-Gurus schenken, die den Untergang des gedruckten Mediums prophezeien, und E-Medien die Zukunft zusprechen?
Kommando "Zwo.Null"
Social Media sind in. Raushalten ist out. Entweder springt man auf den Zug auf, oder er fährt ohne einen ab. Und dann steht man ganz schön schlecht dar. Denn gar keine PR ist die schlimmste PR in Zeiten des Web 2.0, sagen die Profis. Ob man diesen Profis Glauben schenken soll? Und wer sind sie eigentlich? Dass die PR-Agenturen das Social-Media-Terrain für sich erobert haben, ist nicht neu. Schließlich ist Kommunikation seit jeher ihr täglich Brot. Nun tummeln sich aber viele Anbieter auf dem Markt, deren Kerngeschäft "eigentlich" ein anderes ist: Marktforschung, Medienbeobachtung oder Internet und IT. Viele von ihnen bieten Social-Media-Services an - doch wann lohnt sich ihr Einsatz? Was können sie, was Marketing-Verantwortliche oder PR-Agenturen nicht können? "Pharma Relations" fragte nach.
Geschliffener Diamant
Anfang Oktober ist die neue, interaktive Plattform rund um medizinische Fortbildung gelauncht worden. Dabei ist der Name auch gleichzeitig Programm: Denn www.my-medical-education.com ist nicht nur die weltweit größte Suchmaschine für medizinische Kongresse, sondern darüber hinaus auch ein einzigartiges Social Network für alle an medizinisch-wissenschaftlicher Fortbildung interessierten Berufsgruppen. Weiterentwickelt und umgesetzt wurde die neue Plattform von der Full-Service-Agentur WEFRA Werbeagentur Frankfurt.
Auf der Welle des Social Web
Die neuen Medien haben längst Einzug in die Gesundheitsbranche gehalten. Internet-Kenner sprechen von einem Paradigmenwechsel in der Arzt-Patienten-Beziehung. Der Grund: Social Networks wie Twitter, YouTube oder Facebook wachsen schnell. Die Gesundheitsnetzwerke mit dem user-generierten Health 2.0 Content auch. In der letzten Ausgabe hat "Pharma Relations" über den Umgang der Pharma-Unternehmen mit dem Social Web berichtet. Nun sind die anderen Player des Gesundheitsmarktes dran - nämlich diejenigen, die die Kosten der ärztlichen Behandlung tragen. Und last but not least - natürlich der Staat.




