2strom: „Wir gehen rein.“ – Wenn Präzision über Zahnerhalt entscheidet
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Was war das zentrale Ziel oder die Herausforderung der Kampagne?
Die Kampagne macht die hochspezialisierte Arbeit der Endodontie sichtbar und verständlich. Sie zeigt, welchen Unterschied die Behandlung komplexer Fälle für den Zahnerhalt macht – und warum sich die Überweisung an eine spezialisierte Praxis lohnt. „Wir gehen rein.“ bringt es auf den Punkt: Mit Präzision, Erfahrung und modernster Technik dringt Endoversum bis zur Ursache vor und schafft die Grundlage für eine gezielte Behandlung.
Mit welcher kreativen Idee wurde dieses Ziel umgesetzt?
Das Key Visual inszeniert das Zahninnere als verborgenen Behandlungsraum. Die kleinen Figuren verkörpern das spezialisierte Team, das bis zur Ursache vordringt. Der Claim „Man kann nur behandeln, was man sieht“, führt die Idee konsequent weiter: Erfolgreiche Behandlung beginnt damit, die Problematik sichtbar zu machen.
Was macht die Kampagne besonders oder relevant für den Markt?
Text und Bild machen das medizinische Leistungsversprechen unmittelbar verständlich: Sie übersetzen die technische Expertise der Praxis in eine emotionale, eigenständige Bildsprache, die im Gedächtnis bleibt.
esanum: Neues Format Journey+ startet mit Berlin-Chemie AG
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Mit Journey+ launcht esanum ein neues Kampagnenformat, das Einzelplatzierungen zu einer dreimonatigen, medizinisch stringenten Journey verbindet – von Disease Awareness bis zur Therapieentscheidung. Pilotpartner ist Berlin-Chemie: Im Fokus steht ein junges Präparat gegen chronische Insomnie. Über drei Monate wechseln sich Beiträge zu Krankheitsbild und Produkt ab, Inhalte und Werbemaßnahmen inklusive intelligentem Remarketing bauen aufeinander auf und führen den Arzt gezielt durch das Thema. Wir haben mit Carolin Müller, Produktmanagerin Insomnie bei Berlin-Chemie AG, über ihre Erfahrungen gesprochen.
Was ist für Sie das Besondere an diesem Format und warum passt es so gut zu Ihrer Botschaft?
„Der Mix aus Brand- und Disease-Awareness für ein noch junges Präparat bei chronischer Insomnie, mit unterschiedlicher Gewichtung je Beitrag und Verknüpfung zum jeweils anderen Thema, ermöglicht einen breiten Zugang zu den Inhalten – und trotzdem kann individuell auf die Interessen der Ärztinnen und Ärzte eingegangen werden. Dadurch haben wir weniger Gießkanne und mehr Präzisionsmarketing.“
Was unterscheidet diese Kampagne aus Ihrer Sicht von bisherigen Kommunikationsmaßnahmen?
In den ersten beiden Monaten der Journey wurden die Zielgruppen über ePost-its auf der esanum-Plattform sowie über Advertorials im wöchentlichen Sammelmailing sukzessive an die Inhalte zu Krankheitsbild und Präparat herangeführt. Müller betont vor allem das intelligente Remarketing mittels eines weiteren Newsletters: „Er stellt sicher, dass die theoretische Reichweite am Ende auch praktisch erzielt wird – alle Ärztinnen und Ärzte, die über die vorausgegangenen Maßnahmen noch nicht auf die Inhalte aufmerksam wurden, werden noch einmal gezielt angesprochen. So bleibt am Schluss niemand außen vor.“
Wie wichtig ist es Ihnen, dass Kampagnen nicht als undurchschaubares System funktionieren, sondern verständlich und überprüfbar bleiben?
„Sehr wichtig. Datengetriebenes Marketing besitzt bereits heute eine enorme Bedeutung, und der Return on Invest muss messbar(er) gemacht werden. Nicht nur zu wissen, dass die Zielgruppe erreicht wurde, sondern auch wie und in welcher Intensität und Tiefe, ermöglicht wunderbare zusätzliche Einblicke, die bei vielen anderen Formaten verborgen bleiben.“
Das Beispiel Berlin-Chemie zeigt den Kern von Journey+: Reichweite nicht dem Zufall überlassen, sondern über drei Monate gezielt aufbauen, nachverfolgen und am Ende wirklich ausschöpfen. Die transparenten Insights bieten die Grundlage zur gezielten Steuerung weiterer Inhalte: Aus Streuung wird so Sicherstellung und aus einer Kampagne ein belastbares Format.
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PINK CARROTS für Takeda: Ratgeber zum Erwachsenwerden mit einer seltenen Erkrankung
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Was war das zentrale Ziel oder die Herausforderung Ihrer Kampagne?
Die Transition von Patient*innen aus der Kinderheilkunde in die Erwachsenenmedizin ist für Jugendliche mit seltenen Erkrankungen und ihre Familien eine besonders sensible Phase. Für junge Menschen mit Kurzdarmsyndrom (KDS) bedeutet sie weit mehr als einen Wechsel des Behandlungsteams: Sie müssen lernen, Schritt für Schritt mehr Verantwortung für ihre eigene Gesundheit zu übernehmen – in einer Lebensphase, die ohnehin von Veränderung, Ablösung und Unsicherheit geprägt ist. Auch Eltern stehen vor der Herausforderung, loszulassen und gleichzeitig Halt zu geben. Ziel war es deshalb, beide Seiten mit klaren Wegweisern, verständlicher Orientierung und praktischer Unterstützung zu begleiten – und ihnen Mut zu machen, diesen wichtigen Schritt selbstbestimmt und gut informiert zu gehen.
Mit welcher kreativen Idee oder welchem Ansatz haben Sie dieses Ziel umgesetzt?
Im Zuge des strategischen Mindsets THINKING HEALTH DIFFERENTLY war es dem PINK CARROTS-Team besonders wichtig, zielgerichtet auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Jugendlichen und der Eltern einzugehen. Deshalb wurden zwei Ratgeber entwickelt, die sich sowohl inhaltlich als auch optisch unterscheiden und das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Liebevoll gestaltete spielerische Elemente wie Sticker machen Mut, praktische Tipps und Checklisten geben Orientierung. Interviews mit Betroffenen und Ärzt*innen, die wertvolle Informationen aus erster Hand liefern, runden die Inhalte ab.
Was macht die Kampagne aus Ihrer Sicht besonders oder relevant für den Markt?
Es besteht ein großer Informationsbedarf rund um die Transition bei KDS. Die positive Resonanz von Betroffenen und Expert*innen zeigt, dass die Ratgeber einen wichtigen Beitrag zu mehr Aufklärung leisten können. Die gedruckten Ratgeber können von Ärztinnen und Ärzten im Rahmen der Beratung abgegeben werden, zudem stehen sie auch als digitaler Download auf https://www.leben-mit-kds.de für alle Interessierten zur Verfügung.
Wissenschaftliche Glaubwürdigkeit, langfristige Partnerschaften mit Expert*innen und ein klarer Fokus auf Patientennutzen und Versorgungsverbesserung sind in der Kommunikation zu seltenen Erkrankungen entscheidend – ganz besonders, wenn es um Transition geht.
Schmittgall HEALTH: „HEALTHful“
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Welche Herausforderung stand im Mittelpunkt?
Patienteninformationen sind häufig entweder fundiert, aber schwer verständlich oder leicht konsumierbar, aber zu oberflächlich. Meist bleiben sie zudem isolierte Maßnahmen. Gesucht war deshalb ein Kommunikationsmodell, das Orientierung gibt, langfristig begleitet und die gesamte Patient Journey berücksichtigt.
Mit welcher kreativen Idee haben Sie diese gelöst?
HEALTHful verbindet Print und Digital konsequent. Im Zentrum steht das hochwertige Magazin mit relevanten, verständlich aufbereiteten Inhalten. Über Social Media und Health Creator werden die Themen dann weitergeführt, diskutiert und in die Community getragen. Mittels E-Commerce, Amazon und stationärem Handel wird die Awareness, Reichweite, sowie SEO und GEO-Relevanz entscheidend unterstützt. So wird aus Information echte Interaktion.
Was macht Ihre Kampagne besonders oder relevant für den Markt?
HEALTHful verbindet die Wertigkeit eines physischen Magazins mit der Dynamik digitaler Community-Kommunikation und realer Marktpräsenz. Das Ergebnis ist mehr als eine Patientenbroschüre, Website oder ein Social Channel. Das Ergebnis ist ein hochwertiges, nachhaltig relevantes Markenprodukt und ein skalierbares System, das Menschen langfristig erreicht und begleitet.
WEFRA LIFE: „Gönn dir untenrum richtig“
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Was war das zentrale Ziel oder die Herausforderung Ihrer Kampagne?
Die größte Herausforderung bestand darin, das Thema Vaginalinfektionen aus der Tabuzone zu holen und gleichzeitig octenisept® Vaginaltherapeutikum als moderne, glaubwürdige und leicht zugängliche Lösung zu etablieren. Die Zielgruppe junger Frauen fühlt sich unsicher, schämt sich für ihre Symptome oder weiß nicht, ob es sich um eine bakterielle oder eine pilzbedingte Infektion handelt. Unser Ziel war es daher, Aufklärung, Enttabuisierung und Produktkommunikation miteinander zu verbinden und octenisept® als unkomplizierten „Allrounder“ für die beiden häufigsten Ursachen von Vaginalinfektionen zu positionieren.
Mit welcher kreativen Idee oder welchem Ansatz haben Sie dieses Ziel umgesetzt?
Statt auf typische, eher distanzierte OTC-Kommunikation zu setzen, haben wir einen mutigen social-first Ansatz gewählt. Die Kampagne spricht die Zielgruppe auf Augenhöhe an und verwendet eine direkte, zeitgemäße Sprache, die Nähe schafft statt Distanz. Unter dem Leitgedanken „Treat your vagina right“ machen wir deutlich: Intimgesundheit muss weder peinlich noch kompliziert sein. Klare Botschaften, aufmerksamkeitsstarke Visuals, edukative Inhalte und eine selbstbewusste Haltung halfen dabei, Scham abzubauen und gleichzeitig den zentralen Produktvorteil zu vermitteln: eine wissenschaftlich fundierte Lösung für bakterielle und pilzbedingte Vaginalinfektionen.
Was macht die Kampagne aus Ihrer Sicht besonders oder relevant für den Markt?
Die Kampagne verbindet konsequent medizinische Glaubwürdigkeit mit einer für die Zielgruppe relevanten, modernen Ansprache. Während andere das Thema funktional oder zurückhaltend kommunizieren, adressiert octenisept® Vaginaltherapeutikum die Bedürfnisse einer jüngeren Generation offen, empathisch und ohne Berührungsängste. Die Marktforschung bestätigt, dass die Kampagne als modern, angemessen und aufklärend wahrgenommen wird und die Kernbotschaft der „Allrounder-Lösung“ erfolgreich transportiert. So haben wir gezeigt, dass Healthcare-Kommunikation auch anders geht.
Jäger Health: GLP-1 weiterdenken
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Was war das zentrale Ziel oder die Herausforderung Ihrer Kampagne?
Der Markt für Gewichtstherapie hat durch die medikamentöse Option der GLP-1 Agonisten („Abnehmspritze“) eine Revolution erlebt: In nur 2 Jahren ist ein Rx-Selbstzahlermarkt mit einem Wert von 737 Millionen Euro entstanden. Patienten sind bereit, tief in die eigene Tasche zu greifen, um Gewicht zu verlieren. Der konventionelle OTC Weight Loss Apotheken-Markt hingegen verliert. Die Herausforderung war es, den langjährigen OTC-Marktführer formoline L112 an diesem neuen Arzt-getriebenen Markt partizipieren zu lassen – mit einer arztspezifischen Marken-Positionierung und -kampagne.
Mit welcher kreativen Idee oder welchem Ansatz haben Sie dieses Ziel umgesetzt?
Wir haben formoline genau als Antwort auf die neuen Herausforderungen positioniert, welche die Ärzte mit der Abnehmspritze haben: Was passiert, wenn der Patient die hohen Kosten nicht mehr tragen kann? Was passiert, wenn das Gewichtsziel erreicht ist? Wie kann man dem Jo-Jo-Effekt entgegenwirken? Die kreative Idee ist es, mit dem Claim und Narrativ „GLP-1 weiterdenken“ mitten ins Relevant Set aller GLP-1 Verordner zu rücken und als kostengünstige und sehr gut verträgliche Lösung für das Danach und Davor von GLP-1 in die Empfehlung zu kommen. Die Marke erhält dafür einen neuen medizinischen Marken-Auftritt, in dem das Weiterdenken der Abnehmspritze mit den formoline-Tabletten grafisch inszeniert wird.
Was macht die Kampagne aus Ihrer Sicht besonders oder relevant für den Markt?
Sie erfüllt gleich vier Zielsetzungen: eine neue große Wertschöpfungs-Opportunity zu adressieren, auf dem neuen Unmet Need der Ärzte aufzubauen, ein sehr cleanes medizinisches Next Level für die bislang consumige Marke formoline zu schaffen und ein Narrativ mit starker Zugkraft zu liefern, der das Zeug hat, sogar Impulse für das Weiterdenken der Leitlinien zu geben.
Wort & Bild Verlag: „Kleine Bewegung. Große Wirkung“
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Was war das zentrale Ziel und die Herausforderung Ihrer Kampagne?
Viele wissen, dass Bewegung guttut, finden aber keinen Einstieg oder fühlen sich von sportlichen Idealen ausgeschlossen. Gesucht war eine inklusive, motivierende Leitidee für unterschiedliche Zielgruppen – konsistent erzählt und redaktionell wie werblich von April bis Juni ausgespielt.
Mit welcher kreativen Idee oder welchem Ansatz haben Sie dieses Ziel umgesetzt?
Die Leitidee „Kleine Bewegung. Große Wirkung“ übersetzte den Gedanken in eine klare Botschaft: Schon kleine Schritte können positive Effekte haben. Ein empathischer, aktivierender Ton und modulare Motive/Claims ermöglichten die Umsetzung in Print, DOOH und OOH.
Was macht die Kampagne aus Ihrer Sicht besonders und damit relevant für den Markt?
Die 360°-Kampagne machte Bewegung als machbaren Alltagseinstieg sichtbar und stärkte die Apotheken Umschau im Themenfeld „Bewegung & Prävention“. Print, OOH/DOOH, TVC/Funk, POS, Social Media sowie Newsletter und Audio sorgten für Wiedererkennbarkeit und nachhaltige Vertiefung.
ABC Healthcare: Migräne-Prophylaxe
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Was war das zentrale Ziel oder die Herausforderung Ihrer Kampagne?
Eine Erkrankung aus dem Schatten holen, neue Therapieperspektiven sichtbar machen und den Markt kommunikativ auf den Launch vorbereiten:
Migräne wird gesellschaftlich häufig unterschätzt und mit gewöhnlichen Kopfschmerzen gleichgesetzt. Für Betroffene bedeutet sie jedoch oft eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität.
Unsere Aufgabe bestand darin, bereits im Pre-Launch die Wahrnehmung für Migräne zu schärfen, den Leidensdruck sichtbar zu machen und Vorurteile abzubauen. In der Launch-Phase galt es, die neuen Möglichkeiten der spezifischen medikamentösen Migräne-Prophylaxe mit CGRP-Antikörpern bekannt zu machen.
Eine besondere Herausforderung war das Erwartungsmanagement: Aufmerksamkeit schaffen, ohne unrealistische Hoffnungen zu wecken. Denn auch eine Verringerung von Häufigkeit, Dauer oder Intensität der Attacken kann einen relevanten Therapieerfolg darstellen.
Mit welcher kreativen Idee oder welchem Ansatz haben Sie dieses Ziel umgesetzt?
Unsere integrierte Kommunikationsstrategie verband wissenschaftliche Aufklärung mit emotionalem Storytelling.
Medizinische Key Opinion Leader (KOLs) vermittelten fundiertes Wissen, ordneten die neue Wirkstoffklasse wissenschaftlich ein und erläuterten die Möglichkeiten der Migräne-Prophylaxe.
Authentische Patienten-Storys machten zugleich die oftmals unsichtbare Belastung durch Migräne greifbar – von langen Diagnosewegen und der Suche nach geeigneten Therapien bis zum Wunsch nach einem möglichst normalen Alltag. So entstand ein Ansatz, der medizinische Glaubwürdigkeit mit emotionaler Relevanz verband.
Was macht die Kampagne aus Ihrer Sicht besonders oder relevant für den Markt?
Die Kampagne zeigt das Potenzial einer konsequent integrierten PR-Strategie: Sämtliche Aktivitäten bauten strategisch aufeinander auf – von interner Kommunikation und Pressearbeit über Influencer Relations bis zum patientenzentrierten Storytelling.
Wir konzipierten Social-Media-Boards mit Influencern, realisierten ein PR-Shooting mit über 60 Motiven, entwickelten eine repräsentative Umfrage und betreuten bundesweite Telefonsprechstunden mit Patientenorganisationen. Durch den frühen Start konnten wir das Thema bereits im Pre-Launch aufbauen und die Aufmerksamkeit bis zum Produktlaunch steigern. Die Kampagne erzielte Präsenz im öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehen, in Print- und Onlinemedien, Social Media, Podcasts und Radio. Sie zeigt, wie Healthcare-PR über die Bekanntmachung einer Innovation hinaus Bewusstsein schaffen, Wissen vermitteln und die Wahrnehmung einer Erkrankung verändern kann.
