Impulse mit klarer Haltung und wirtschaftlicher Relevanz

Den inhaltlichen Auftakt setzte Keynote-Speakerin Dörte Kaschdailis als Executive Advisor mit einem klaren Appell: „Nachhaltige Veränderung erfordert wirtschaftliche Relevanz. Wenn Frauennetzwerke konsequent ökonomische Wirkung erzeugen, werden sie zum entscheidenden Hebel für strukturellen Wandel.“ Kristine Capek, Co-Sprecherin des Beirats Leadership, ergänzte: „Gutes Netzwerken ist ein bewusstes Spiel aus Klarheit, Wirkung und Verbindlichkeit: Erst wenn du weißt, wofür du stehst, wirst du erinnert, empfohlen, gewählt.“

HCF-Projekte zeigen konkrete Wirkung für die Branche

Neben Austausch und Vernetzung standen konkrete Initiativen der Healthcare Frauen im Mittelpunkt, die Impulsgeber für strukturellen Wandel sind. So stellte Bianca Flachenecker das Projekt eLead vor, um branchenweit hybride Führung voranzubringen: „Mit eLead stärken wir weibliche Führung im Gesundheitswesen und unterstützen dabei, hybrides Arbeiten aktiv zu gestalten – für eine faire Arbeitsumgebung und optimierte Wirtschaftlichkeit.“ Dr. Inga Köhler präsentierte die neuen HCF Business Angels: „Indem wir Gründerinnen mit Kapital, Expertise und unserem Netzwerk unterstützen, stärken wir unternehmerische Initiativen von Frauen im Gesundheitswesen und fördern Innovation, die die Zukunft der Branche nachhaltig prägt.“

Auch das etablierte Mentoringprogramm der Healthcare Frauen sorgt für nachhaltige Veränderung. „Das HCF Mentoring ist ein zentraler Hebel für die Zukunftsgestaltung im Gesundheitswesen, weil hier individuelle Entwicklung mit systemischer Veränderung Hand in Hand geht,“ so Nora Möllers, Sprecherin des HCF Beirats Mentoring. „Daraus gehen weibliche Führungskräfte hervor, die nicht nur Verantwortung übernehmen, sondern den Wandel hin zu einer resilienten, diversen und zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung entscheidend prägen.“ Die Bewerbungsphase für den neuen Mentoring-Jahrgang läuft noch bis zum 25. Mai: www.healthcare-frauen.de/projekte/mentoring/

Statement des Vorstands

Martina Gripp, Vorständin der Healthcare Frauen, ordnet die Bedeutung der Tagung ein: „Wir bringen Frauen zusammen, die Verantwortung tragen und Verantwortung übernehmen wollen. Unsere Tagung zeigt, dass starke Netzwerke Impact haben. Durch die richtige Haltung, passende Strukturen und die Fähigkeit, Kontakte gezielt zu nutzen, entsteht Wirkung, für jede Einzelne und für die Zukunft unseres Gesundheitswesens. Genau das macht die Healthcare Frauen unverzichtbar für eine Branche im Wandel.“

Netzwerk als konkrete Führungsleistung

Die Frühjahrstagung machte deutlich, dass Netzwerken keine Frage der zufälligen Begegnung ist, sondern eine bewusste Führungsentscheidung. In moderierten Networking Sprints wurden eigene Netzwerkpotenziale sichtbar gemacht, Beiträge klar benannt und konkrete Schritte zur Vertiefung relevanter Verbindungen entwickelt. Ergänzt wurde dies durch das Come & Talk-Format der Kooperationspartner, das themenfokussierte Gespräche ermöglichte und gezielt weitere Anknüpfungspunkte eröffnete. Durch den Tag führten Dr. Elisabeth Schöndorf und Susanne Jurasovic. „Viele Fäden ziehen, persönliche Bindung und die Freude daran, aktiv Verbindungen zu knüpfen und zu halten, sind für mich Wegbereiter des Erfolgs,“ so Susanne Jurasovic. Genau darin liegen Wirkung und Macht bewussten Netzwerkens.

Die Zitatgeberinnen im Überblick

•    Kristine Capek, Geschäftsführerin Ivies GmbH
•    Bianca Flachenecker, Founder Health Equity Consulting Hub
•    Martina Gripp, Strategic Consultant – Intercultural Leadership & Brand Strategy, XPotential Ltd.
•    Susanne Jurasovic, Partnerin und Mitglied der Geschäftsleitung bei Consileon DX
•    Dörte Kaschdailis, Inhaberin Headquarters opexxia GmbH
•    Dr. Inga Köhler, Vice President Regulatory Affairs Perrigo, Pfizer, analyze & realize GmbH
•    Nora Möllers, Geschäftsführerin NOHETO! 
•    Dr. Elisabeth Schöndorf, Leiterin des Geschäftsbereichs Gesundheitsberatung bei der AOK Baden-Württemberg