■ Was wollten Sie mal werden, als Sie jung waren?
Journalistin, weil mich Geschichten, Menschen und Themen schon früh fasziniert haben.
■ Was war dann wirklich Ihr erster bezahlter Job?
Nach dem Zeitungsaustragen als Teenager folgte ein Werkstudentenjob in der PR-Abteilung eines Krankenkassenvergleichsportals. Dort habe ich früh gelernt, dass gute Kommunikation vor allem solides Handwerk ist.
■ Was macht für Sie den besonderen Reiz Ihrer heutigen Tätigkeit aus?
Mich reizt, anspruchsvolle Themen strategisch einzuordnen und daraus Kommunikation zu entwickeln, die verständlich, relevant und wirksam ist.
■ Was spornt Sie an?
Mich spornt an, wenn aus einer guten Beobachtung eine mutige Idee wird, die fachlich trägt, kommunikativ überzeugt und im besten Fall auch einen Unterschied für die Versorgung macht
■ Auf welche Dinge könnten Sie im Arbeitsleben verzichten?
Auf alles, was Tempo, Klarheit und Wirksamkeit aus guten Ideen nimmt.
■ Ihr wichtigstes Learning im Job?
Auch in komplexen Märkten entsteht Wirkung nur dann, wenn strategische Klarheit, Relevanz und konsequente Umsetzung zusammenkommen.
■ Ihr bislang größter Erfolg?
Dass ich über die Jahre Vertrauen bei Kund:innen, Teams und Partnern aufbauen durfte und heute Wachstum und strategische Entwicklung aktiv mitgestalten kann.
■ Was tun Sie in Ihrer Freizeit am liebsten?
Am liebsten reise ich, entdecke neue Orte und verbringe Zeit mit Familie und Freund:innen – idealerweise bei gutem Essen und guten Gesprächen.
■ Welchen Podcast können Sie empfehlen?
„Alles gesagt?“, wegen der Tiefe und der oft überraschenden Perspektiven auf Menschen, Führung und Kommunikation.
■ Welches Buch hat Sie nachhaltig beeindruckt?
Daniel Kahneman: „Schnelles Denken, langsames Denken“. Das Buch schärft den Blick dafür, wie Entscheidungen wirklich entstehen und wie sehr Wahrnehmung unser Urteil prägt.
■ Vervollständigen Sie den Satz: Kommunikation ist ...
... die Kunst, aus Komplexität Relevanz zu machen.
