■ Was wollten Sie mal werden, als Sie jung waren?
Übersetzerin – ich habe schon immer Fremdsprachen geliebt und war offenbar auch damals bereits kommunikationsbegeistert.

■ Was war dann wirklich Ihr erster bezahlter Job?
Altenpflegehelferin – damit habe ich mein Studium finanziert.

Was macht für Sie den besonderen Reiz Ihrer heutigen Tätigkeit aus?
Jeden Tag etwas Neues zu lernen, medizinisch immer auf dem neuesten Stand und mit Menschen in Verbindung zu sein.

■ Was spornt Sie an? 
Mit zielgruppengerechter Kommunikation dazu beizutragen, dass Menschen medizinisch gut versorgt sind.

Auf welche Dinge könnten Sie im Arbeitsleben verzichten?
Bürokratie.  

Ihr wichtigstes Learning im Job?
Wirksame Kommunikation kann nur dann entstehen, wenn man die Perspektive der Zielgruppe wirklich versteht.

Ihr bislang größter Erfolg? 
Das kann ich nicht an einem einzelnen Punkt festmachen. Ich bin dankbar für alles und habe das Gefühl, dass ich sehr viel Glück im Leben hatte. Für mich ist es ein Erfolgserlebnis, wenn ich jemanden überzeugen kann und er oder sie mir vertraut.

Was tun Sie in Ihrer Freizeit am liebsten?
Alles, was mich in Bewegung bringt: Rollschuhlaufen, Schwimmen, Radfahren … aber auch Musik hören, die mich emotional bewegt. Und ich vertiefe seit einiger Zeit wieder meine Französischkenntnisse – mit Hilfe von Duolingo.

Welchen Podcast können Sie empfehlen?
„Alles gesagt?“ – ein ZEIT-Podcast, der erst dann endet, wenn der Gast ein vorher definiertes Stichwort nennt. Das kann schon mal 6 Stunden dauern und führt dazu, dass ich mich intensiv auch mit Themen und Sichtweisen beschäftige, die teilweise außerhalb meiner „Bubble“ existieren. 

Welches Buch hat Sie nachhaltig beeindruckt?
Jonathan Franzen: „Die Korrekturen“ – eine Gesellschaftsanalyse, verpackt in eine Familiengeschichte, gleichzeitig ernst und humorvoll. Humor ist mir sehr wichtig.

Vervollständigen Sie den Satz: Kommunikation ist ...
... Zuhören und Verbindungen schaffen.