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Editorial

Neue Türen

>> „Positiv“, „sehr erfolgreich“, „wir sind zufrieden“ – die Healthcare-Kommunikationsspezialisten, die wir anlässlich der Veröffentlichung des 24. PR-Agenturrankings von Gerhard Pfeffer und dem „PR-Journal“ befragt haben, sind allesamt guter Dinge, wenn man sie auf das Jahr 2019 anspricht. Etwas trüber ist die Stimmungslage natürlich, wenn man auf das aktuelle Jahr zu sprechen kommt, aber insgesamt scheinen sich die PR-Agenturen auch in dieser neuen und besonderen Situation relativ gut behaupten zu können. Das dürfte daran liegen, dass es viele geschafft haben, sich ziemlich schnell an die neuen Gegebenheiten anzupassen und „Alternativprogramme“ für ihre Kunden zu entwickeln, wie Dorothea Küsters sagt. Möglich ist das aber nur, wenn man mit einer entsprechenden Einstellung, auf eine solche neue Herausforderung wie die Corona-Pandemie reagiert. Carolin Schambach von der Spezialranking Gesundheit/Medizin/Pharma führenden Agentur Edelman sagt: „Ich glaube, dass dort, wo sich Türen schließen, sich auch neue Türen für hochspannende Beratungsfelder öffnen können.“

Besonders stark hat sich der Ausbruch der Corona-Pandemie auf den Vertrieb ausgewirkt. Denn mit dem Verbot, Ärzte und Kliniken zu besuchen, ist der Außendienst als wichtiges Vertriebsinstrument ziemlich lahmgelegt. Wie sich in den Gesprächen mit Vertriebsexperten zeigt, führt die Pandemie dazu, dass die bereits zuvor eingeläuteten digitalen Veränderungen im Vertrieb durch Corona beschleunigt werden. Natürlich werde es auch in Zukunft wieder persönliche Kontakte geben, aber eben mit stärkerer Unterstützung durch digitale Tools und Maßnahmen als vorher, denn „Fakt ist, die Pandemie gibt der Digitalisierung in der Arzt-Außendienst-Kommunikation einen enormen Schub“, wie es Julia Barner von Schmittgall Health beschreibt.

Doch natürlich wird nicht alles vom Thema Corona bestimmt – unsere Juniausgabe auch nicht. Carina Fischer und Dr. Marc Esser von co.patient beschäftigen sich beispielsweise mit der Frage, wie Non-Adhärenz bei Patienten entsteht und wie Pharmaunternehmen zur Adhärenzsteigerung dieser Patienten beitragen können.

Reiner Christensen von Chameleon Pharma Consulting stellt das SPLP Analyse Tool vor, das Unternehmen bei der Entwicklung vom typischen Export-Modell hin zu einem strategischen internationalen Geschäft unterstützen kann. Wenn ein Unternehmen einen großen Teil seines Umsatzes in verschiedenen Regionen der Welt generiere, sei dieses Unternehmen wesentlich krisenresistenter, aber die eigenen Produkte im Ausland zu etablieren, sei, bedingt durch komplexe Regierungsprozesse und unterschiedliche lokale Market-Entry-Parameter, oft einfacher gesagt als getan. <<

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre

Ihr
Wolfgang Dame

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