Die multimedialen Inhalte auf "Leben mit Alzheimer" sind in vier zentrale Bereiche gegliedert: Mutmacher-Geschichten, Alles, was gut tut, Zusammen leben und Verstehen. Jede der Sektionen bietet auf eigene Weise Orientierung, Unterstützung und Inspiration im Umgang mit der Erkrankung.
Mutmacher-Geschichten – Stärke und Lebensfreude finden
Die Plattform stellt Erfahrungsberichte von Betroffenen und Angehörigen zur Verfügung. In den Videos werden Einblicke in den Umgang mit den Herausforderungen der Alzheimer-Krankheit gegeben – etwa im Hinblick auf Veränderungen im Alltag oder emotionale Belastungen: Die persönlichen Geschichten zeigen unterschiedlicheWeg e des Umgangs auf und machen deutlich, dass weiterhin ein erfülltes Leben möglich bleibt.
Alles, was gut tut – Alltagstipps für mehr Lebensqualität
Ach mit (früher) Alzheimer-Krankheit gibt es viele Wege, den Alltag aktiv und selbstbestimmt zu gestalten. "Leben mit Alzheimer" unterstützt dabei mit praktischen Hinweisen für alles, was gut tut: ausgewogene Ernährung, wohltuende Bewegung, soziale Kontakte und Tipps für mehr Unabhängigkeit im Alltag. Gerade wenn vieles herausfordernd erscheint, können kleine Veränderungen viel bewirken. Bewegung ist dabei mehr als Sport – sie kann Körper und Geist beleben und das emotionale Wohlbefinden stärken. Auch gutes Essen trägt zur Lebensqualität bei, nicht nur körperlich, sondern auch als Genussmoment und Stimmungsaufheller. Zusätzlich gibt es praktische Hinweise zu digitalen Helfern: Apps, Tipps und Spiele, die dabei unterstützen, aktiv zu bleiben.
Zusammen leben – Unterstützung, die stärkt
Angehörige, Partner und Freunde sind eine wichtige Stütze: Sie helfen, den Alltag zu meistern und verbunden zu bleiben. Dieser Bereich bietet konkrete Tipps zu Pflege, Finanzen, rechtlichen Fragen und vielem mehr. Obwohl jede Erkrankung individuell verläuft, durchlaufen viele Betroffene ähnliche Phasen – von Verunsicherung über Wut und Rückzug bis hin zu Akzeptanz. Sinnvoll ist es, wenn Angehörige diese Prozesse kennen und mit Geduld,
Verständnis und Offenheit reagieren können.
Die Plattform zeigt Möglichkeiten auf, wie Unterstützung im Alltag aussehen kann – ob durch Gespräche, konkrete Hilfe oder einfach durch Dasein. Gleichzeitig wird vermittelt, wie Pflegende auf sich achten und selbst stärken können: durch Freiräume, emotionale Entlastung und Auszeiten.
Verstehen – Klarheit schaffen, Wissen nutzen
Dieser Bereich bündelt verständliche Informationen zu Ursachen, Symptomen und dem Verlauf der Erkrankung. Auch Möglichkeiten der Früherkennung, Ansätze zur Vorbeugung und aktuelle Behandlungsoptionen werden hier beleuchtet. Frühzeitig hinzuschauen und erste Anzeichen ernst zu nehmen, kann den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen. Neben medikamentösen Therapien, die vor allem auf die Unterstützung der Denk- und Gedächtnisleistungen abzielen, stehen auch nicht-medikamentöse Maßnahmen zur Verfügung, welche die Lebensqualität verbessern können. Hilfreiche Links, häufige Fragen und der Zugang zu Selbsthilfegruppen machen diesen Bereich zu einer verlässlichen Informationsquelle – für Betroffene, Angehörige und alle, die mehr wissen möchten.
