Mit der Entscheidung für dieses Allianz-Modell setzt der AOK-Bundesverband auf ein Setup, das den hohen Anforderungen einer modernen Arbeitgeberkommunikation in besonderer Weise gerecht wird. Strategie, Content, Technologie, regionale Differenzierung und digitale Weiterentwicklung greifen darin eng ineinander. Ziel ist es, die Kommunikation für die rund 1,3 Millionen Arbeitgeber in Deutschland vom Kleinstbetrieb bis zum Großunternehmen künftig noch relevanter, effizienter und wirksamer auszurichten.
Das Mandat umfasst die gesamte Bandbreite der Arbeitgeberkommunikation: die Betreuung und die Weiterentwicklung des zentralen Fachportals aok.de/fk ebenso wie Newsletter, Magazine, E-Paper, Online-Seminare, Social Media, Podcasts und E-Learning-Angebote. Eine besondere Herausforderung besteht in der gezielten Regionalisierung für die elf eigenständigen AOKs sowie in der Übersetzung komplexer sozialversicherungsrechtlicher Themen in verständliche, zielgruppengerechte und kanaladäquate Formate.
„Wir betreuen rund 1,3 Millionen Arbeitgeber, die entscheidende Partner bei der Versorgung unserer 27 Millionen Versicherten sind. Wir verstehen es als eine unserer Kernaufgaben, sicherzustellen, dass Arbeitgeber alle relevanten sozialversicherungsrechtlichen Themen sowie Ansätze zur Gesundheitsförderung bedarfsgerecht und zeitnah erhalten, um ihre Mitarbeitenden bestmöglich zu begleiten und administrative Prozesse schlank zu halten“, sagt Jens Martin Hoyer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes.
Für die AOK ist die Arbeitgeberkommunikation weit mehr als nur reine Informationsvermittlung. Sie ist gesetzlicher Auftrag, Serviceversprechen und wichtiger Hebel für Orientierung, Bindung und Aktivierung. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an inhaltliche Tiefe, Aktualität, SEO/GEO-Performance, fachliche Verlässlichkeit und kanalübergreifende Integration.
„Insbesondere vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung und KI entwickeln wir die Kommunikation mit unseren Arbeitgebern konsequent weiter. Die Bietergemeinschaft konnte uns im Rahmen des Vergabeverfahrens überzeugen, dass sie der richtige Partner sind, um unseren hohen Qualitätsanspruch fortzusetzen und die Weiterentwicklung der Arbeitgeberkommunikation zukunftsgerichtet mit uns voranzutreiben“, ergänzt Tim Gillwald, Abteilungsleiter Marketing und Vertrieb.
„Wir freuen uns sehr über das Vertrauen der AOK-Gemeinschaft“, sagt Nina Haller, Geschäftsführerin bei muehlhausmoers. „Die Entscheidung für unser Allianz-Modell zeigt, wie stark sich die Anforderungen an Kommunikation verändert haben. Gefragt sind vernetzte Systeme, in denen Strategie, Redaktion, Technologie und Weiterentwicklung zusammenspielen. Genau darin liegt die Stärke unserer Zusammenarbeit: Wir verbinden inhaltliche Tiefe mit Transformationskompetenz und schaffen die Voraussetzungen dafür, Kommunikation langfristig wirksamer, effizienter und anschlussfähiger zu machen.“
muehlhausmoers bringt in die Allianz seine Expertise in den Bereichen Content-Strategie und Content Marketing ein. Die Agentur verantwortet die journalistische Aufbereitung der Inhalte sowie das Editorial Design der digitalen und analogen Formate. Ziel ist es, komplexe Inhalte in eine Kommunikation zu übersetzen, die fachlich präzise, verständlich aufbereitet und auf die unterschiedlichen Informationsbedürfnisse der Arbeitgeber ausgerichtet ist. Das redaktionelle Leistungsspektrum reicht dabei vom zentralen Fachportal über Newsletter, Magazine und E-Paper bis hin zu weiteren Formaten der kanalübergreifenden Kommunikation.
Die zebra | group ergänzt das Bündnis mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit verschiedenen AOKs sowie mit ihrer Kompetenz in integrierter Markenführung, technologischer Plattformentwicklung und der Steuerung komplexer Kommunikationssysteme. chemmedia ist insbesondere für die technische Umsetzung und die Weiterentwicklung der Online-Seminare und E-Learning-Angebote verantwortlich.
„Für uns ist dieses Mandat mehr als ein Pitchgewinn“, sagt Joerg G. Fieback, CEO der zebra | group. „Es zeigt, dass Auftraggeber für komplexe Kommunikationsaufgaben zunehmend Partner suchen, die Strategie, Inhalte, Plattformen und technologische Umsetzung zusammen denken. Gerade in stark ausdifferenzierten, regionalen und fachlich anspruchsvollen Kommunikationsräumen braucht es keine Einzellösungen, sondern belastbare Systeme, die Inhalte, Kanäle und regionale Anforderungen wirksam miteinander verbinden.“
Die Zusammenarbeit ist auf fünf Jahre angelegt und umfasst neben der operativen Umsetzung insbesondere die kontinuierliche strategische und technologische Weiterentwicklung der Kommunikationsarchitektur. Im Mittelpunkt stehen datenbasierte Steuerung, SEO- und GEO-Optimierung, modulare Content-Systeme sowie neue Ansätze für Personalisierung und Effizienz. Der europaweit ausgeschriebene Bieter-Wettbewerb wurde begleitet von der Pitch-Beratung Francis Drake aus Hamburg.
