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Vom Aussterben bedroht?

02.08.2005 02:00
Fast 400 Apotheken haben im letzten Jahr geschlossen, und dieser Trend setze sich fort, so die UGW Promotion, Wiesbaden. Grund genug, in einer Befragung die Bedürfnisse von Apothekern zu erfassen. Ergänzend wurde eine Benchmark-Analyse 15 namhafter OTC-Hersteller durchgeführt. Die meisten Apotheker wissen zwar, dass sich die Apotheke von der "Medikamenten-ausgabestation" zur Beratungsstelle wandeln muss, für eine qualitativ hochwertige Beratung aber noch Hilfe der Industrie, z.B. durch Trainings- und Schulungsprogramme, nötig ist.

Beratung ist für die Befragten der wichtigste Ansatz bei der Abgrenzung gegenüber Drogerien, Lebensmittelhandel und Internet-Apotheken.

Da es aber ohne Kundschaft keine Beratung gibt, sind Konzepte gefragt, die neue Zielgruppen ansprechen und die Besuchsfrequenz erhöhen. Multimediale Präsenz von Produkten und Marken, hochwertige, aufmerksamkeitsstarke Schaufenster-Dekoration, Category-Management-Konzepte zur Sicht- und Freiwahloptimierung könnten zusätzliche Kaufimpulse auslösen und so die Wertschöpfungsmöglichkeiten für Hersteller und Apotheker verbessern.

Die Industrie hat - zumindest teilweise - erkannt, dass sie bei POS-Marketing und Vkf-Aktionen Unterstützung leisten kann und auch muss. So ist es das Ziel von Bayer Vital, „die Apotheke als Marke aufzubauen und sie zu einem Anlaufpunkt für Gesunde zu etablieren", wie Carsten Aehlen, Leiter Trademarketing, auf den UGW-Marketingtagen zum Thema „Quo vadis Apotheke ..." sagte. „Wenn wir jetzt nicht handeln, sind wir mit schuld, wenn dieser wichtige Absatzkanal sukzessive verloren geht." Bayer Vital hat bereits einige Maßnahmen entwickelt, wie das Endverbraucher-Mailingtool „Bay-As", das Kundenbindungsprogramm „BonApo" und die „Bay-Uni" für Apothekenmitarbeiter.

Die Analyse von UGW zeigt, dass gerade im Bereich Kundenbindung bei allen Herstellern Nachbesserung nötig ist. Die Außendienstbetreuung schnitt zwar am besten ab, mit einer Durchschnittsnote von 3 jedoch auch nicht gut. Der Außendienst wird zwar als kompetenter Ansprechpartner akzeptiert, es fehlen jedoch anscheinend überzeugende Ideen und Innovationen, so die Interpretation von UGW.

 

2. August 2005

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