Sie sind hier: Startseite News AOK darf nicht für Versandapotheken werben
x
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

AOK darf nicht für Versandapotheken werben

16.08.2006 16:12
Die AOK Hessen darf ihre Versicherten nicht dahingehend beeinflussen, Medikamente über namentlich benannte Versandapotheken (z.B. DocMorris, mycare, Sanicare) zu beziehen und dafür in schriftlicher, elektronischer Form sowie in Telefonaktionen zu werben (Az.: S 21 KR 429/06 ER). In dem seit Anfang des Jahres schwelenden Konflikt zwischen dem Hessischen Apothekerverband und der AOK Hessen hat das Sozialgericht Frankfurt am Main mit dieser Entscheidung für Klarheit gesorgt.

Geklagt hatte der HAV hatte u.a. mit der Begründung, dass die AOK Hessen gegen faire Bedingungen im Gesundheitswesen auf Kosten der öffentlichen Apotheken verstoße. Sie schieße mit ihren Werbeaktionen über das Maß des als Information Zulässigen weit hinaus.

Auch die Tatsache, dass die Krankenkasse Absprachen mit den Versandapotheken getroffen hatte, dass diese den Versicherten Rabatte auf nicht verschreibungspflichtige und selbst zu zahlende Produkte offerierten, stieß beim Gericht auf Kritik. Derartige Absprachen stellten einen eindeutigen Verstoß gegen das Beeinflussungsverbot des § 8 Abs. 1 Satz 1 des mit dem Hessischen Apothekerverband abgeschlossenen Arzneilieferungsvertrags dar.

 

16. August 2006

Artikelaktionen
Editorial

Editorial_Peter_Stegmaier.jpg

Editorial 08/2019

Tour d‘Horizon

Specials

Termine
INNOlab 2019 10.09.2019 - 11.09.2019 — Bochum
15. Gesundheitswirtschaftskongress 17.09.2019 - 18.09.2019 — Hamburg
Beratung durch G-BA & Zulassungsbehörden - national & europäisch 15.10.2019 09:00 - 17:00 — Bonn
KrankenkassenFORUM 28.10.2019 11:40 — Hamburg
Pharma Trends 2020 04.11.2019 - 05.11.2019 — Berlin
Kommende Termine…