Sie sind hier: Startseite News Kampagne für gerechtere Medikamentenverteilung gestartet
x
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Kampagne für gerechtere Medikamentenverteilung gestartet

28.05.2020 13:19
„100 Kilometer Fußweg für ein Medikament. Das geht zu weit.“, findet das Deutsche Medikamenten-Hilfswerk action medeor e.V. und hat gemeinsam mit der Düsseldorfer Agentur Butter. eine Kampagne entwickelt, die den Fokus auf die globale Gesundheitsversorgung richtet - dabei aber bewusst auf gängige Klischees und stereotype Darstellungen vom "weißen Helfer" verzichtet.

„Die Bilder zeigen auf, dass die Verfügbarkeit von Medikamenten und medizinischer Versorgung in der Welt ungerecht verteilt ist, aber wir verzichten auf gängige Unterscheidungen wie Hautfarbe, Herkunft oder Geschlecht“, so Angela Zeithammer, Marketing-Leiterin von action medeor.

Nadine Schlichte, Geschäftsführerin Kreation der Agentur Butter., erläutert: „Für die meisten von uns ist es ganz einfach: Wenn wir krank sind, gehen wir zum Arzt oder zur Apotheke. Dort wird uns geholfen. So einfach ist das aber leider nicht für alle Menschen. Darauf wollen wir aufmerksam machen. Unsere Kampagne löst mit einer Kombination aus starken Headlines und Bildern, die einen Eindruck der weiten Wege und der ärmlichen Verhältnisse vermitteln, Emotionen aus. Sie vermittelt die Dringlichkeit, zu handeln.“ Und so will die Kampagne die Menschen auch zu Spenden an das Medikamenten-Hilfswerk aufrufen.

Geplant wurde die Kampagne bereits im letzten Jahr. Dass der Rollout nun mit der Corona-Pandemie zusammenfällt, sei daher Zufall, wenn auch ein prägnanter. Denn die Corona-Pandemie hat in Deutschland vielfach erst ein Bewusstsein dafür geschaffen, dass Gesundheit ein globales Thema ist. Aber die Kampagne macht auf Missstände aufmerksam, die es lange vor Corona gab und vermutlich auch nach Corona geben wird.

Nicht nur deshalb verleiht gerade die Corona-Pandemie der Kampagne eine aktuelle Bedeutung: „Corona hat uns gezeigt, wie es sich anfühlt, wenn Medikamente nicht verfügbar sind oder Gesundheitssysteme zu schwach sind, um Patienten ausreichend zu versorgen“, sagt Sid Peruvemba, Vorstandssprecher von action medeor. „In vielen Ländern und Regionen der Welt ist das leider ein Dauerzustand: Medikamente sind nicht verfügbar – entweder, weil es keine medizinische Versorgung gibt, oder weil Arzneimittel für die Menschen unerschwinglich sind“, so Peruvemba. Die neue Kampagne benennt solche Missstände sehr deutlich – etwa, dass Kinder an Durchfall sterben müssen, nur, weil sie nicht behandelt werden können. „Was Dich nicht umbringt, bringt andere um“ lautet deshalb der Slogan eines weiteren Motivs.

Die Gesundheitsorganisation action medeor engagiert sich seit mehr als 50 Jahren dafür, dass Menschen auch in ärmeren Regionen der Welt einen ausreichenden Zugang zu Gesundheitsversorgung haben. Durch die Bereitstellung von Medikamenten, durch die Umsetzung von nachhaltigen Gesundheitsprojekten und durch die Ausbildung von Gesundheitspersonal.

Artikelaktionen
Specials

Termine
Informationsbeauftragte 2.0: Arzneimittelwerbung im Internet 20.08.2020 09:00 - 17:00 — Frankfurt
Erstattung digitaler Gesundheitsanwendungen - DVG/DiGAV 14.09.2020 09:00 - 17:00 — Berlin
Pharma-Marketing-Diplom 15.09.2020 - 17.09.2020 — Frankfurt
Pharma Social Media & Mobile Apps 29.09.2020 - 30.09.2020 — Frankfurt
Kommende Termine…