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Studie: Biopharmazeutika sind den meisten Deutschen kein Begriff

12.04.2018 11:22
Naturheilmittel oder neuer Trend der Bio-Welle? 94 Prozent der Deutschen können mit dem Begriff Biopharmazeutika nichts anfangen, wie die aktuelle repräsentative Studie "Einstellungen zu Wissenschaft und Forschung" im Auftrag von Amgen zeigt. In einem Video präsentiert das Unternehmen jetzt anschaulich den therapeutischen Nutzen dieser Medikamente, wie auch die Unterschiede zwischen biotechnologisch hergestellten Originalpräparaten und ihren Folgeprodukten, den Biosimilars.

47 Prozent der Deutschen haben laut der Studie, die vom Marktforschungsinstitut Toluna im Dezember 2017 online durchgeführt wurde, noch nie etwas von Biopharmazeutika gehört. Ebenfalls 47 Prozent ist der Begriff zwar geläufig, sie wissen aber nicht, was dahinter steckt. Nur sechs Prozent der Befragten trauen sich eine Definition zu. Der Großteil davon liegt falsch: Ein Prozent vermutet Naturheilmittel ohne chemische Zusätze. Ein weiteres Prozent tippt auf natürliche Heilmittel.Nur drei Prozent der Bundesbürger liegen richtig: Ein Prozent benennt richtig "mit Biotechnologie hergestellte Medikamente" und zwei Prozent tippen auf "mit gentechnisch veränderten Organismen hergestellte Medikamente".

Aufklärung notwendig

Wird den Deutschen eine Definition für biotechnologische Arzneimittel bereitgestellt, reagieren sie positiv auf die innovativen Therapiemöglichkeiten. 91 Prozent der Deutschen glauben daran, dass mit biotechnologischer Forschung schwere Krankheiten bekämpft werden können. Und das nicht nur theoretisch: Sie würden auch selber auf derartige Arzneimittel setzen. 84 Prozent würden sich mit Biopharmazeutika behandeln lassen, wenn ihr Arzt diese empfiehlt.

Da laut der Amgen-Studie ist die Aufklärung zu biotechnologischen Arzneimitteln sehr schwach ausgeprägt, wundert es kaum, dass sich 87 Prozent der Befragten mehr Informationen über diese Medikamente wünschen. 89 Prozent würden gerne genau wissen, was durch die Einnahme in ihrem Körper passiert. Vor allem ältere Menschen fühlen sich zu wenig aufgeklärt: 92 Prozent der Generation 60plus wünschen generell mehr Aufklärung, 94 Prozent speziell zu den Auswirkungen auf ihren Körper.

Video "Biologika und Biosimilars - Was steckt dahinter?"

In der Animation "Biologika und Biosimilars - Was steckt dahinter?" erklärt das Biotechnologie-Unternehmen Amgen die Entwicklung und Herstellung von biotechnologischen Arzneimitteln - sogenannten Biopharmazeutika. Zudem beschreibt die Animation anschaulich die Unterschiede zwischen Originalpräparaten und Biosimilars.

Insgesamt sind über 250 Biopharmazeutika in Deutschland zugelassen. Ihr Marktanteil nahm 2016 knapp ein Viertel des deutschen Arzneimittelmarktes ein, so der Verband der forschenden Arzneimittelhersteller (vfa). Mehr als ein Drittel (37 Prozent) aller neu zugelassenen Medikamente waren 2017 biotechnolgisch hergestellte Arzneimittel.

Biopharmazeutika werden, so Amgen, mit gentechnisch veränderten Organismen hergestellt und kopieren beispielsweise körpereigene menschliche Proteine. Diese therapeutischen Proteine können die Grundlage für wichtige neue Behandlungsansätze liefern. Sie werden zur Behandlung von Krebs (z. B. Antikörper-Therapie), Nierenerkrankungen, Bluterkrankungen, rheumatoider Arthritis, Stoffwechselerkrankungen und Erkrankungen des Immunsystems genutzt.

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