Sie sind hier: Startseite News Gehe und AOK Nordwest starten Impfmodellprojekt
x
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gehe und AOK Nordwest starten Impfmodellprojekt

09.02.2021 13:43
Grippeschutzimpfungen sollen in Schleswig-Holstein bald auch in Apotheken möglich sein. Dazu haben die AOK Nordwest und der pharmazeutische Großhändler Gehe für rund 150 Apotheken ein entsprechendes Modellprojekt vereinbart. Es ist erklärtermaßen das gemeinsame Ziel der Projektpartner, die Durchimpfquote der Bevölkerung in Schleswig-Holstein weiter zu steigern. Nach Angaben der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut seien nur 35 Prozent der Risikogruppe der über 60-Jährigen gegen Influenza geimpft.

"Damit bieten wir als erste gesetzliche Krankenkasse in Schleswig-Holstein unseren Versicherten eine zusätzliche Möglichkeit, sich gegen die Virusgrippe Influenza impfen zu lassen", sagt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann. Und der Vorsitzende der Gehe-Geschäftsführung Andreas Thiede ergänzt: "Wir freuen uns, dass die Impfungen künftig auch in vielen Apotheken möglich sind. Dies stellt einmal mehr die Bedeutung der Vor-Ort-Apotheke für die Versorgung der Patienten unter Beweis."

Aline Seifert, Vorsitzende der Geschäftsführung bei Alliance Healthcare Deutschland (AHD) und Mitglied der Geschäftsführung bei Gehe, sagt: "Wir freuen uns über die gemeinsame Vereinbarung zum Modellprojekt mit der AOK Nordwest. Es unterstreicht die Rolle des Gemeinschaftsunternehmens von AHD und Gehe als starkem Partner der Vor-Ort-Apotheken." "Mit unserem gemeinsamen Modellprojekt nutzen wir konsequent den Gestaltungsspielraum, den uns der Gesetzgeber gegeben hat, und verbessern damit gleichzeitig die medizinische Versorgung unserer Versicherten", so AOK-Chef Ackermann.

Mit den ersten Impfungen sei im Laufe des Jahres zu rechnen. Die logistischen Vorbereitungen liefen bereits jetzt an. Dazu gehörten die Beitrittserklärungen der Apotheken und die Qualifizierung der Apothekerinnen und Apotheker. "Gehe bietet hierfür über die eigene Akademie ein entsprechendes Schulungsangebot an. Die ersten Termine für Theorie und Praxis werden, abhängig von den Entwicklungen der Corona-Pandemie, schnellstmöglich im Frühsommer stattfinden", erläutert Seifert. "Das Projekt bietet einen echten Mehrwert für Patienten: Ausgestattet mit der nötigen Kompetenz sind die Apotheken vor Ort neben den Arztpraxen eine patientennahe und qualitätsgesicherte Anlaufstelle für viele Menschen, um sich gegen Grippe impfen zu lassen."

Grippeschutzimpfungen auch in Apotheken durchzuführen, macht das zum 1. März 2020 in Kraft getretene Masernschutzgesetz möglich. Das Modellvorhaben läuft über einen Zeitraum von drei vollständigen Grippesaisons und soll nach allgemein anerkannten wissenschaftlichen Standards begleitet und ausgewertet werden.

Zur Modellregion gehören die Städte Lübeck, Kiel, Flensburg, Schleswig, Rendsburg, Eckernförde und die Kreise Dithmarschen, Nordfriesland, Schleswig-Flensburg, Rendsburg-Eckernförde, Plön und Ostholstein.

Artikelaktionen
Editorial

Editorial_Peter_Stegmaier.jpg

Editorial 01-02/2020

Neue Normalität

Specials