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Relaunch der AppzumArzt

10.06.2020 14:50
Die Felix Burda Stiftung und die Assmann Stiftung für Prävention haben ihre Gratis-App für gesetzlich Versicherte neu aufgelegt. Im modernen Design soll die Gesundheits-Applikation automatisch an alle Präventionsleistungen der gesetzlichen Krankenkassen erinnern. Aktuelle Empfehlungen der STIKO zu unter anderem Influenza, Rotaviren, Masern und Polio sind ebenso berücksichtigt, wie ein Gesundheits-Check zum individuellen Herzalter und Informationen des Robert Koch-Instituts zum Corona-Virus SARS-CoV-2.

Wer weiß schon auf Anhieb, ob sein Impfstatus vollständig ist, wann wieder ein Zahnarzttermin fällig wird oder die Krebsvorsorge ansteht? Die AppzumArzt will dieses Problem lösen. Sie behält den Überblick über den Präventionsstatus der ganzen Familie, erinnert an fällige Arzttermine. Denn lediglich die Angabe von Geschlecht, Geburtsdatum und Nickname genügen und schon beginnen die Algorithmen der AppzumArzt ihre Arbeit.

Die Gratis-App – ein gemeinsamer Service der Assmann Stiftung und der Felix Burda Stiftung – liegt nun komplett überarbeitet, aktualisiert und mit neuen Funktionen erweitert im iTunes-App-Store und im Google Play-Store zum Download. Sie beinhaltet nun die von allen gesetzlichen Krankenkassen übernommenen Vorsorgemaßnahmen und Früherkennungsuntersuchungen zu 13 Krankheiten – von Augenerkrankungen, Diabetes bis Gebärmutterhalskrebs - 17 Impfungen – von HPV, Tetanus bis FSME, sowie alle Zahnarztleistungen und Kinder- und Jugendarzttermine.

Das neue Glossar erläutert all diese Leistungen, die auf den Empfehlungen des G-BA (Gemeinsamer Bundesausschuss) sowie des Robert-Koch-Instituts und der STIKO (Ständige Impfkommission) basieren. Und neben dem individuellen Risiko für Diabetes und Darmkrebs, lasse sich in der neuen Version jetzt auch das Herzalter bestimmen, das Auskunft über das Risiko für einen Herzinfarkt innerhalb der nächsten 10 Jahre gibt.

Einen Boom digitaler Anwendungen in diesen Pandemie-Zeiten die von Social Distancing und #Stayathome geprägt sind, sieht die Studie von Strategy&, der Strategieberatung von PwC: Die monatlichen Nutzerzahlen von Health- und Fitness-Apps sind seit Mitte März 2020 in Deutschland um 16 Prozent angestiegen. Die Zahl der App-User in diesem Segment erreicht demnach in Deutschland mit 20,4 Millionen einen neuen Höchststand.

Zusammen mit dem Technologieunternehmen iteratec, das neben dem Projektgeschäft auch sozialen Initiativen helfe sich zu digitalisieren, wurde deshalb die Gesundheits-App nun modernisiert und die bisherigen Versionen auf eine gemeinsame Codebase gestellt. Das Studentenlabor SLAB der iteratec, hat unter der Leitung des Senior Architekten Anton Brass die AppzumArzt mit Hilfe der Cross-Plattform-Technologie Flutter von Grund auf neu programmiert: "Wir konnten unsere Kernkompetenzen voll ausspielen, Innovationspotenziale identifizieren und mit erstklassiger Software umsetzen.“ Und Thomas Haefeker, Werkstudent im SLAB der iteratec ergänzt: “Dank der großen Freiheiten, die uns die beiden Stiftungen geboten haben, konnten wir die beste technologische Lösung für AppzumArzt entwickeln und uns vollständig auf die Bedürfnisse der Nutzer konzentrieren.”

Sensible Daten würden von der AppzumArzt nicht benötigt, teilen die Stiftungen mit. Alle Berechnungen verblieben zudem auf dem Smartphone des Users und würden nicht übertragen. Außerdem seien alle Gesundheitsinfos frei von der Einflussnahme durch Unternehmensinteressen der Partner und Sponsoren erstellt.

Editorial

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Editorial 12/2021

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