Sie sind hier: Startseite News Deutscher Apothekertag 2011: Politiker für mehr Heilberuf und gegen Pick-up-Stellen
x
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Deutscher Apothekertag 2011: Politiker für mehr Heilberuf und gegen Pick-up-Stellen

13.10.2011 11:49
Politiker verschiedener Parteien plädieren für eine Stärkung des Apothekers als Heilberufler und sprechen sich gegen die so genannten Pick-up-Stellen aus. Das verdeutlichten die Grußworte zur Eröffnung des Deutschen Apothekertages 2011 in Düsseldorf. Auch das "Zukunftskonzept Arzneimittelversorgung" von ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände und Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) wurde von den Rednern aus Bund und Land als richtungsweisend beschrieben.

"Wir werden diesen Weg gemeinsam mit Ihnen gehen", sagte Annette Widmann-Mauz (CDU), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, mit Bezug zum sog. ABDA-KBV-Zukunftskonzept. Für Gabriele Molitor, Behindertenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, setzt das Konzept an der richtigen Stelle an: "Wir sind gespannt, welche Region das Modellprojekt durchführen wird."

"Wir erachten Pick-up-Stellen nicht für sinnvoll. Lassen Sie uns gemeinsam einen Vorschlag erarbeiten, der nicht den Stempel der Verfassungswidrigkeit trägt", forderte Johannes Singhammer, Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. "Pick-up könnte 'erledigt' werden, wenn man konsequent dagegen vorgeht", sagte Dr. Martina Bunge, Gesundheitspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Die Linke.

Den hohen Stellenwert der inhabergeführten Apotheke stellte Barbara Steffens (Bündnis90/Grüne), Gesundheitsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, heraus: "Ich stehe Seite an Seite mit Ihnen, erwarte aber, dass der Heilberuf noch mehr mit Inhalt gefüllt wird. Aber der Heilberuf muss sich auch wirtschaftlich tragen können." Sie sagte, dass "billiger" keineswegs "besser" sei. "Wir müssen uns fragen, was die Menschen brauchen."

"Diese Koalition will eine leistungsgerechte Vergütung für alle Gesundheitsberufe", sagte Widmann-Mauz mit Bezug zur Forderung der Apotheker nach einer fairen Honorierung. "Wir brauchen dafür nachvollziehbare Daten über Leistungen und Kosten." Bärbel Bas (SPD) will auch die Strukturen verbessern: "Wenn wir die Unterversorgung ganzer Regionen verhindern wollen, muss es für junge Apotheker wieder attraktiver werden, aufs Land zu ziehen."

Editorial

Editorial_Peter_Stegmaier.jpg

Editorial 12/2021

Ohne den Kitt geht‘s nicht

Specials

Termine
e-Learning: Das HWG - Ihr Basiswissen für mehr Rechtssicherheit in der Heilmittelwerbung 01.12.2021 - 01.12.2022 — online
Key Account Krankenhaus 25.01.2022 - 26.01.2022 — online
Digitale Vermarktung: Wettbewerbsrechtliche Grenzen nach HWG und UWG 25.01.2022 09:00 - 17:00 — online
Kongress Pflege 2022 27.01.2022 - 18.02.2022 — Berlin
Medical Manager 07.02.2022 - 08.02.2022 — online
Kommende Termine…