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Editorial

Fragezeichen

>> Nachdem wir uns bereits in der letzten Ausgabe mit den „blühenden Aussichten“ beim Thema Medizinalcannabis beschäftigt haben, erschien uns dieses Thema aktuell wichtig genug, um hier noch etwas mehr ins Detail zu gehen – und zwar in Sachen Arztkommunikation. Wir sprachen mit Barbara Eckart, Medical Manager beim Ärztenetzwerk esanum, wie es um den Kenntnisstand der deutschen Ärzte in Bezug auf Cannabis als Medizin bestellt ist. Insgesamt muss man ihn wohl als „unbefriedigend“ bezeichnen, gerade auch im Vergleich zu anderen Ländern. Viele Ärzte wüssten zwar, dass Cannabis einen hohen qualitativen und quantitativen therapeutischen Nutzen biete, sie zögerten aber, dieses Wissen auch in Verschreibungen umzusetzen, denn dafür fehlten ihnen dann doch die entsprechenden Detailkenntnisse, so Barbara Eckart. Ein Interesse oder gar Neugier sei diesbezüglich aber sehr deutlich wahrnehmbar – diesem Wissensdurst müsse man aber eben informativ begegnen, mit dem Schaffen von Awareness, mit Education und mit Engagement, denn „Neugier und Abwarten liegen sehr eng zusammen“.

Noch zu geringes Wissen und daher viele Fragezeichen gibt es – gerade bei jungen Eltern – in Sachen Meningokokken, weshalb der forschende Arzneimittelhersteller GSK im Rahmen seiner Aufklärungskampagne „Meningitis bewegt.“ nun mit neuen Motiven kommuniziert. Dabei ist es dem Unternehmen gelungen, zwei auf den ersten Blick widersprüchliche Aspekte unter einen Hut zu bringen: Einerseits eine möglichst große Aufmerksamkeit zu schaffen, dabei anderererseits aber sehr sensibel vorzugehen. Ziel war es, ein realistisches Bild der Gefahren einer Meningokokken-Infektion, gerade für Kleinkinder, zu zeichnen, damit sich frisch gebackene Eltern über den bestmöglichen Impfschutz gegen Meningokokken informieren. Gleichzeitig sollte aber unbedingt vermieden, Angst zu schüren.

Fragen von Betroffenen beantworten soll die App „Nia“. Die mit künstlicher Intelligenz ausgestattete App, an deren Entwicklung auch die Berliner Charité mitgewirkt hat, bietet Neurodermitis-Betroffenen eine digitale Unterstützung beim Umgang mit ihrer Erkrankung. Dank selbstlernender Algorithmen bekommen diese schnell einen individualisierten Behandlungsplan zur Verfügung gestellt, was ein absolutes Novum im deutschsprachigen Raum sei. <<

Eine interessante Lektüre wünscht

Ihr
Wolfgang Dame

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