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Otto plant Apotheken-Botendienst

07.09.2011 17:57
Der Versandhändler Otto plant den Einstieg in das Apothekengeschäft. Nach Informationen von APOTHEKE ADHOC will die weltweit tätige Otto Group hierzulande einen Arzneimittel-Lieferdienst starten. Dabei sollen Apotheken vor Ort als Partner die Auslieferung übernehmen und dafür Lizenzgebühren und Umsatzprovisionen bezahlen. Eigentlich sollte schon im Juli eine erste Testregion in Hamburg starten, doch bislang haben sich offenbar noch nicht genug Apotheken gefunden.

Die Zusammenarbeit mit den Apotheken sei folgendermaßen geplant: Die Kunden bestellen ihre Arzneimittel online über eine Plattform und Otto übernimmt die komplette Abwicklung der Bestellungen und Zahlungsvorgänge, heißt es in einer Meldung des Nachrichtendienstes Apotheke Adhoc. Um mitmachen zu können, müssten die Apotheken zahlen: Zu der jährlichen „Partner Fee“ von 1000 Euro kämen Provisionen pro Bestellung: 3 Euro pro Rezept sowie 15 Prozent des OTC-Umsatzes. Otto verspreche den Apotheken im Gegenzug Zusatzerlöse und Wettbewerbsvorteile gegenüber den Konkurrenten vor Ort und Versandapotheken.

 

Der Plattform und den Apotheken wolle Otto mit einer breit angelegten Werbekampagne Kunden zuführen: Über Anzeigen in Lesezirkel-Zeitschriften sollen potentielle Interessenten schon in der Arztpraxis angesprochen werden. Schon „versandaffine“ eigene Kunden würden außerdem über Paketbeilagen informiert. Hinzu kämen Plakate und Postwurfsendungen, im Internet sollen Kunden zusätzlich mit Gutscheinen gelockt werden.

 

Otto woll die eigene Expertise im Onlinehandel mit der Kompetenz der Apotheken vereinen. Nach dem ursprünglich anvisierten Start im Juli sollte Hamburg eigentlich bis September vollkommen erschlossen sein. Dafür wollte Otto 50 bis 80 der insgesamt 450 Apotheken in der Hansestadt unter Vertrag nehmen. Anschließend sollten weitere Großstädte angegangen und das Sortiment erweitert werden. Anfang 2012 wollte Otto mehr als 100 Partnerapotheken haben. Bislang sei davon wenig zu sehen: Der Start wäre noch in diesem Jahr geplant, an dem Hamburger Piloten würden voraussichtlich zunächst fünf bis zehn Apotheken teilnehmen, sagte ein Sprecher der Gruppe auf Nachfrage. Derzeit befände man sich in Gesprächen mit Apotheken. Das Konzept wäre gegenüber dem zitierten Diskussionsentwurf aber noch an einigen Stellen verändert wurden.

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