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Ottobock kooperiert mit internationalen Influencern: #NeverStopReaching vernetzt, motiviert und klärt auf

23.11.2022 12:48
Mehr als 270.000 Menschen weltweit tragen eine Armprothese. Allein in Deutschland sind es mehr als 10.000. Die Gründe sind vielfältig: Krankheit, Unfall oder eine angeborene körperliche Behinderung (Dysmelie). Drei von ihnen sind Gina aus Deutschland, Bebe aus Italien und Cameron aus den USA. Sie verbindet nicht nur eine Armamputation, sondern auch ihre Leidenschaft, Herausforderungen anzunehmen und anderen Menschen zu helfen. Gemeinsam mit Ottobock und weiteren internationalen „Bionic Rockstars“ haben sie eine neue Initiative ins Leben gerufen: Unter dem Hashtag #NeverStopReaching teilen Armprothesenträger:innen auf Social Media ihre persönlichen Erfahrungen und nehmen ihre Community mit auf die Reise.

Die Idee entstand bei einem Workshop in Berlin im Frühjahr 2022 mit zehn Anwender:innen aus sieben Ländern sowie Marketing- und ProduktexpertInnen von Ottobock. Die Fragen dabei: Was bedeutet ein Leben mit Prothese? Was sind die täglichen Herausforderungen? Wie motivieren sich die Betroffenen? In der Diskussion zeigte sich, dass sie ihr Leben mit Prothese als eine andauernde Reise empfinden.

„Die prothetische Versorgung durch das Sanitätshaus ist nur der Anfang dieser Reise. Denn so, wie sich die Technik immer weiterentwickelt, müssen das auch die Anwender. Der Schlüssel ist der eigene Antrieb, sich zu motivieren und mutig immer wieder neue Herausforderungen anzugehen“, sagt Martin Wider, Vice President Global Marketing und Head of Customer Experience von Ottobock. „Aus dieser Erkenntnis entstand #NeverStopReaching. Gemeinsam möchten wir mit der Social-Media-Initiative mehr Sichtbarkeit schaffen für Menschen mit Armprothesen – und sie gleichzeitig auch miteinander vernetzen.“ Denn häufig fühlen sich die Betroffenen alleine gelassen, sie haben kaum bis keinen Kontakt mit anderen Prothesenträger:innen.

User-Generated Content ist die Devise

Die persönlichen Schicksale, Meinungen und Ideen von zwölf Anwender:innen stehen im Mittelpunkt von #NeverStopReaching. Sie zeigen, wie sie mit ihrer Behinderung umgehen, wie sie über sich hinauswachsen, auch mit Hilfe von innovativer Armprothetik. Kern der Kampagne bildet User-Generated Content. Das Bild- und Videomaterial teilen sowohl Ottobock als auch die internationalen Influencer:innen auf ihren jeweiligen Social-Media-Kanälen, wie Instagram, TikTok und Facebook, um eine größtmögliche organische Reichweite zu erzielen. Parallel dazu launcht das Unternehmen die Website „bionic life – Leben mit Armprothese“, um Betroffenen eine zentrale Anlaufstelle zu bieten. Die Kampagne startet Mitte November zunächst in den Kernmärkten Deutschland, UK, USA, Italien und Frankreich. In den kommenden Monaten folgen weitere Länder.

Die Menschen hinter der Bewegung

Hinter #NeverStopReaching stehen zwölf internationale Influencer:nnen, unter ihnen Gina, Bebe und Cameron. Sie teilen auf Social Media ihre persönlichen Erfahrungen mit Armprothese.

Nach einem Motorradunfall 2019 musste Gina Rühls linker Oberarm amputiert werden. Nur drei Jahre später trat die Wuppertalerin als erste Prothesenträgerin bei einer Misswahl an. Heute ist sie Vize Miss Germany 2022 und zählt in den sozialen Medien über 442.000 Follower. Die „einarmige Prinzessin“ zeigt dort, dass eine Amputation nicht das Ende ist. Für sie bedeutet #NeverStopReaching: „Hör nie auf, dich weiterzuentwickeln. Und überlege dir, wie du Herausforderungen meistern kannst!“ (Instagram @gina.ruhl)

Bebe Vio ist italienische Paralympics-Goldmedailliengewinnerin – und die weltweit einzige Rollstuhl-Fechterin, die ohne Hände, Unterarme und Beine antritt. Grund dafür ist eine Meningitiserkrankung mit elf Jahren. Sie war so schwerwiegend, dass Bebe schließlich beidseitig die Unterschenkel und Unterarme amputiert werden mussten. Durch ihren Schicksalsschlag wurde die Para-Sportlerin zu einer starken Verfechterin des frühen Impfschutzes gegen Meningitis. Zudem ist Bebe Autorin und Moderatorin, die über Mut, Stärke und Entschlossenheit spricht: „Probier alles aus, was du willst. Hör nicht auf, dich weiterentwickeln zu wollen!“ (Instagram @bebe_vio)

Cameron Massengale aus South Carolina, USA, verlor bei einem Arbeitsunfall 2014 seinen rechten Unterarm. Heute arbeitet er als Sales Manager bei Ottobock für den Bereich Upper Limb – und kennt sich daher sehr gut im Umgang mit verschiedenen Handprothesen aus. Auf Instagram gibt er Tipps für das Leben mit Armprothese. Dort zeigt er zum Beispiel, welche Aufsätze für welche Alltagsaufgaben am besten funktionieren. Cameron erklärt: „Alle denken immer, du seist Experte. Aber es geht vielmehr um ein lebenslanges Lernen. Erfolg ist eine Reise. Ich zum Beispiel verwende die 5-Versuche-Regel: Versuche es fünf Mal und ruhe dich dann aus.“ (Instagram @cameronmass)

Weltweit vernetzt über die Online-Community „Movao“

Mit anderen Prothesenträger:innen ins Gespräch kommen, sich gegenseitig inspirieren und unterstützen, ist auch möglich über die Online-Community Movao. Sie ist die erste internationale Plattform für Amputierte und ihre Angehörige. Im Gegensatz zu anderen sozialen Kanälen bietet Movao einen geschlossenen, geschützten Raum für alle NutzerInnen. Hier können sich Amputierte und ihre Angehörigen lokal und global über ähnliche Interessen und Herausforderungen austauschen.

Verfügbar ist Movao in Nordamerika, Afrika, Großbritannien sowie in den Niederlanden, Deutschland, Finnland und Belgien unter https://movao.community oder zum Download als App.

Zu den Videos der 'NeverStopReaching-Kampagne geht es hier.

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