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Patienten wollen Erfahrungen austauschen

30.05.2012 17:34
In Kooperation mit der auf Healthcare spezialisierten Kommunikationsagentur antwerpes ag hat Laura Schwarzien im Rahmen ihrer Abschlussarbeit für die Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart untersucht, inwieweit die Nutzung von Social Media in der Patientenkommunikation von Kliniken sinnvoll sein kann.

Schwarzien hat im Februar 2012 dafür 500 Social Networker unterschiedlichen Alters über ihre Nutzungsgewohnheiten bei der Online-Suche nach Kliniken befragt. Das Ergebnis: Der Erfahrungsaustausch mit anderen Patienten ist für potenzielle Patienten eines der wichtigsten Kriterien zur Nutzung von Social-Media-Angeboten von Kliniken.

Mehr als ein Drittel der Befragten sucht im Internet nach Bewertungen von Ärzten und Kliniken. Die Empfehlung des Hausarztes ist zwar nach wie vor wichtiges Entscheidungskriterium bei der Klinikwahl, dennoch sind für 40 Prozent der Befragten Erfahrungen und Empfehlungen von Freunden und Bekannten, aber auch von anderen Patienten aus dem Internet, ausschlaggebend bei der Klinikwahl. Bei den Befragten ohne Klinikerfahrung hätte sogar die Hälfte ihre Entscheidung aufgrund der Empfehlungen von Freunden und Verwandten sowie aus dem Internet getroffen.

Ob Patienten einen Nutzen in der Social-Media-Kommunikation von Kliniken sehen, ist keine Frage des Alters: 40 Prozent der 50- bis 75-Jährigen würden auf den „Like-Button“ einer Klinik bei Facebook klicken, wenn sie mit der Behandlung zufrieden waren, bei den 14- bis 29-Jährigen und 30- bis 49-Jährigen sind es wenige mehr.

Rund 90 Prozent der befragten Facebook- und Twitter-Nutzer gaben an, keine Kliniken zu kennen, die auf den jeweiligen Plattformen aktiv sind. Dennoch finden ebenfalls rund 90 Prozent der Befragten Social Media in der Patientenkommunikation von Kliniken sinnvoll bzw. denken, dass sie in Zukunft wichtiger werden.