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Fernarzt.com erweitert Angebot

13.06.2018 11:02
Das Telemedizin-Portal Fernarzt.com bietet ab sofort auch Therapien für Damenbart, Asthma, Sodbrennen, Genitalwarzen und Genitalherpes an. Neben den bisherigen Behandlungsfeldern mit Fokus auf Sexualgesundheit wie erektile Dysfunktion oder hormonelle Verhütung baut das Unternehmen somit insbesondere sein Angebot für Lifestyle-Themen weiter aus. Für diese Art gesundheitlicher Belange gehen Patienten oft nicht gerne zum Arzt.

Mit den Methoden der asynchronen Telemedizin - medizinischer Fragebogen und Foto-Analyse - könnten diese Beschwerden besonders gut diagnostiziert und behandelt werden.

"Unser Service erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Wir wachsen aktuell von Monat zu Monat um 50 Prozent. Besonders nachgefragt sind die Folgeverschreibung der Pille sowie die Behandlung von erektiler Dysfunktion und von Chlamydien", sagt Dr. Ahmed Wobi, Geschäftsführer von Fernarzt.com.

Erektile Dysfunktion: Alternative zum Schwarzmarkt

Für viele Belange, die mit sexueller Gesundheit zu tun haben, wollen Patienten nicht zu ihrem praktizierenden Arzt vor Ort. Insbesondere wenn es um erektile Dysfunktion geht, bestellen Männer stattdessen oft über illegale, außereuropäische Versandapotheken oder bemühen sich, die Arznei vor Ort auf dem Schwarzmarkt zu beziehen. Das Telemedizin-Portal www.fernarzt.com bietet diesen Patienten die Möglichkeit, diskret aber mit standardisierter, ärztlicher Diagnose die gewünschte Behandlung zu erhalten.

Hormonelle Verhütung: Wartezeiten und Anfahrtswege umgehen

Ein weiteres, stark nachgefragtes Behandlungsfeld ist die hormonelle Verhütung für die Frau. Viele weibliche Patienten kommen in die Sprechstunde eines Arztes, um ein Folgerezept für "die Pille" zu erhalten, ohne dafür eine Untersuchung wahrzunehmen. Denn sie nutzen seit langer Zeit ein bestimmtes Produkt und sind zufrieden damit. Trotzdem müssen sie aktuell oft lange Anfahrtswege und Wartezeiten in Kauf nehmen. Fernarzt.com bietet diesen Frauen nun einen einfacheren und schnelleren Zugang.

So funktioniert es

Fernarzt.com beschreibt das Vorgehen wie folgt: Der Patient wählt einen Behandlungsgrund, füllt einen digitalen Anamnesebogen aus und beantwortet Fragen, die auf die jeweiligen Beschwerden zugeschnitten sind. Bei Bedarf werden Fotos erfragt und im Anschluss das passende Medikament ausgewählt. Fernarzt.com vermittelt die Anfrage an einen in England praktizierenden Arzt, der bei der britischen Ärztekammer (General Medical Council) registriert ist. Der Arzt prüft die Angaben des Patienten und stellt gegebenenfalls ein Rezept für die Medikation aus, welches er an eine Partnerapotheke in den Niederlanden weiterleitet. Die Apotheke löst das Rezept ein und versendet die Arzneien an den Patienten. Dieser erhält sein Medikament in der Regel innerhalb von zwei Werktagen nach Bestellaufgabe, sofern keine Rückfragen des Arztes bestehen

Das Geschäftsmodell

Patienten tragen die Kosten der von Fernarzt.com vermittelten telemedizinischen Leistungen noch selbst. Pro erfolgreicher, vermittelter Behandlung berechnet das Unternehmen eine Gebühr zwischen 9,00 und 29,00 Euro. Das Medikament wird zusätzlich berechnet. Die Kalkulation ist so aufgesetzt, dass es für die Ärzte, die Partner-Apotheke, für Fernarzt.com als Plattform-Betreiber und letztlich auch für den Patienten preislich interessant ist. Eine Beispielrechnung für die hormonelle Verhütung: Für die vermittelte Behandlung werden 9,00 Euro berechnet.

Die 15 Behandlungen von Fernarzt.com

- Akne
- Asthma
- Bakterielle Vaginose
- Blasenentzündung
- Chlamydien
- Erektionsstörung
- Genitalherpes
- Genitalwarzen
- Haarausfall
- Heuschnupfen
- Hirsutismus (Damenbart)
- Hormonelle Verhütung
- Migräne
- Sodbrennen
- Vorzeitiger Samenerguss

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