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Welche Konsequenzen hat das AMNOG auf die Vetriebsstrategien der deutschen Pharmaindustrie?

10.08.2011 18:05

Von Seiten der Pharmaindustrie wurde die Entstehung des Arzneimittelneuordnungsgesetzes (AMNOG) kritisch begleitet. Vor allem die Regelungen zur frühen Nutzenbewertung stehen nach wie vor in der Kritik. In einem exklusiven Interview mit IQPC spricht Dr. med. Steffen Wahler, Vice President Clinical Outcomes & Reimbursement bei der Iroko Cardio GmbH, über die Konsequenzen, die die Neuordnung für die Entwicklung innovativer Arzneimittel hat.

Sein bisheriges Fazit zur Umsetzung des neuen Gesetzes fällt eher kritisch aus: „Es ist noch nichts passiert, da noch kein einziges Produkt durch das Raster des AMNOG endgültig gelaufen ist und man von daher keine endgültigen Aussagen machen kann“. Außerdem seien die an die Industrie gestellten Anforderungen, um ein Produkt auf den deutschen Markt zu bringen, sehr komplex. Darüber hinaus gibt es starke formale und inhaltliche Abweichungen zum europäischen und weltweiten Verständnis von „Dossiers“. Für den nationalen Markt seien die vielen üblichen Sonderaufwendungen im Zuge dessen für eine sinnvolle Preisfindung wenig hilfreich.

Des Weiteren spricht Dr. Wahler über potenzielle Probleme in der Preisverhandlung zwischen Industrie und GKV-Spitzenverband. So gibt er schließlich Hinweise für eine gelungene Unternehmensaufstellung, damit die Chancen des AMNOG zum Tragen kommen.

Um das gesamte Interview zu hören, besuchen Sie http://www.pharmasalesforce.de/Event.aspx?id=499502.