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Rekordverdächtig

03.07.2018 15:56
Mit einer Lead Generation Kampagne für den Klinikkonzern MediClin zeigt die Leipziger Agentur rekordmarke, wie kreative und effiziente Personalakquise heute funktioniert. Natürlich digital. Dass dabei eine langfristige Partnerschaft für beide Seiten die fruchtbarste Zusammenarbeit darstellt, daraus macht Sven Lehmann, Unit Director, kein Geheimnis. Im Gespräch mit „Pharma Relations“ erklärt Lehmann, wo die Agentur herkommt, wie sie die Maßnahmen strategisch umsetzt und was der Kunde vom Digital Brand Performance Marketing hat.

>> Herr Lehmann, Sie haben sich als Agentur das Digital Brand Performance Marketing auf die Fahne geschrieben. Was steckt dahinter?
Digital Brand Performance heißt, dass wir über stetige Weiterentwicklung und Führung einer Marke, Performance unterstützen wollen. Dabei arbeiten wir nach dem RACE-Prinzip. Das heißt 1. Reichweite aufbauen, 2. der passenden Zielgruppe die richtigen Inhalte liefern, 3. die Zielgruppe zur angestrebten Handlung überzeugen sowie 4. die Zielgruppe binden. Und das Ganze kombiniert mit einer starken Marke: Das ist Performance nach unserer Definition und dafür steht auch rekordmarke als Name.

Und das heißt?
Wir haben versucht, Digital Brand Performance auch in unserem Markennamen „rekordmarke“ unterzubringen. „rekord“ steht für das Erreichen gesetzter Kennzahlen. „marke“ steht selbstverständlich für das Branding. Und das alles digital. Obwohl wir mit zwei Jahren eine noch recht junge Marke sind, haben wir das Know-how einer erfahrenen Digitalagentur im Rücken: „Mellowmessage“ gibt es seit 1997. Die Agentur ist aber vornehmlich im BtB-Bereich aktiv, so dass wir uns mit der Gründung von rekordmarke breiter aufstellen wollten, um mehr im BtC-Bereich aktiv zu werden. Dabei kommt uns die Mellowmessage-DNA natürlich extrem zugute. Das Arbeiten in schlanken, agilen und spezialisierten Teams ist sehr effizient und wir haben dabei das volle Backup der großen Agentur.

In welchem Bereich sind Sie mit rekordmarke aktiv?
Personalmarketing im medizinischen Bereich steht auf unserer Agenda ganz oben. Mit MediClin betreuen wir derzeit einen Kunden, für den wir das Personalmarketing von Pflegefachkräften gestalten. Das funktioniert jedoch bei Pharma- oder Healthcareunternehmen gleichermaßen. Die Ausgangsfrage ist immer: Wen möchte ich erreichen und was kennzeichnet diese Zielgruppe? Da investieren wir viel Zeit – auch mit dem Kunden gemeinsam – in initiale Workshops.

Wie findet man denn die richtige Zielgruppe?
Trigger, die man bei dieser Frage einsetzt, sind beispielsweise die Herkunftsregion, die Ausbildungsart, spezielle Interessen oder auch weitere Differenzierungen, wie bis dato unzufriedene oder auch sehr motivierte, veränderungswillige Arbeitnehmer. Diese „Motivatoren“, die wir bei der Zielgruppe ansprechen, werden genau ausgestaltet und gegebenenfalls mit Benefits, im aktuellen Fall mit Leistungen der Klinik, untermauert. So haben wir die Möglichkeit, die Zielgruppe unzufriedener Arbeitnehmer zu motivieren, indem wir viel über die Teamkultur im Unternehmen berichten, über Entwicklungsmöglichkeiten oder auch über wirtschaftliche Sicherheit. Denn wenn, wie bei MediClin, ein großer Konzern dahintersteht, ist zum Beispiel die Wahrscheinlichkeit, als Arbeitnehmer Betroffener von Restrukturierungsmaßnahmen zu werden, wesentlich geringer.

Wie gehen Sie strategisch vor?
Wir arbeiten grundsätzlich in drei Phasen: Zu Beginn beschäftigen wir uns intensiv mit der Strategie und der Planung der folgenden Maßnahmen. Das sind die Pfeiler des Ganzen. Dann gibt es die Hauptumsetzungsphase – das Marketingmanagement – in der die Maßnahmen umgesetzt und zudem ständig optimiert werden. Und letztendlich ein sehr detailliertes Controlling, was auch dem Kunden sehr transparent, sowohl während der Durchführung als auch nach Abschluss des Projektes, zur Verfügung gestellt wird.

Welche Tools benutzen Sie, um diese Strategie umzusetzen?
Wir arbeiten auf diversen Online-Marketing-Kanälen, je nachdem wie wir diesen Mix auf die konkrete Aufgabe hin ausgestalten. Diese Plattform oder Kanäle bieten in der Regel Onboard-Mittel an. Beispielsweise wenn wir eine Social-Media-Kampagne über Facebook aussteuern, nutzen wir den Advertising Manager bei Facebook im Hintergrund oder Google Adwords, wenn wir Google Search Engine Advertising (SEA) betreiben.
Wir kombinieren das Ganze noch mit einem Retargeting. Das heißt, wenn der Nutzer auf eine Anzeige bei Facebook oder bei Adwords reagiert hat und auf der Landing Page war oder auch abgebrochen hat, dann bekommt er Remarketing- oder Retargeting-Anzeigen ausgespielt. Hier können wir wie beim Targeting auch verschiedene Motivatoren durchtesten, woraufhin eine Anzeigenserie mit passenden Motiven oder dem passenden Claim ausgespielt wird. Der große Vorteil zum klassischen Marketing: Wenn wir merken, ein Claim wirkt nicht, spielen wir in der nächsten Runde eben den nächsten aus und können damit fortlaufend optimieren.

Sind Sie mit der Umsetzung erfolgreich?
Eindeutig ja. Die Kosten für die Personalsuche des Klinikkonzerns konnten mit unserem Produkt Lead Campaigns deutlich gesenkt werden. Darüber hinaus ist eine Entlastung der Personalabteilung zu verzeichnen sowie eine durch größeren Bewerbungseingang gestiegene Wahrscheinlichkeit, die passende Verstärkung zu finden. Die Bewerber wiederum sehen sich durch den direkten Zugang zum Online-Berwerbungsformular einer geringeren Bewerbungshürde ausgesetzt. Eine Win-win-Situation.

Herr Lehmann, vielen Dank für das Gespräch. <<

Ausgabe 07 / 2018

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