Sie sind hier: Startseite Editorial
x
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Editorial

Digitaler und endlich wieder live

>> „Vor dem Hintergrund, dass inzwischen jede Kampagne auch digitale Kanäle bespielt, stellt sich dem Beirat mittelfristig sicherlich die Frage, ob ein eigener Digital-Bereich beim Comprix noch sinnvoll ist, oder ob es nicht besser wäre, die anderen Bereiche durch digitale Wettbewerbskategorien zu vervollständigen“, schrieb ich im Editorial unseres Specials zur Comprix-Preisverleihung 2019. Der Beirat war in den vergangenen beiden Jahren sicherlich ausreichend damit beschäftigt zu überlegen und zu klären, ob und wie sich Jurysitzungen und Preisverleihung unter Pandemie-Bedingungen überhaupt durchführen lassen, doch in diesem Jahr war es dann so weit: Der Wettbewerbsbereich „Digitale Medien“ wurde aufgelöst und sämtliche Kategorien in die beiden verbleibenden Bereiche integriert, die zudem, wie auch die einzelnen Kategorien, neu definiert wurden.

Doch so weitreichend diese Reform war, sie war nicht die einzige Neuerung im Jahr des 30. Comprix-Jubiläums: Wie es früher schon im Digitalbereich der Fall war, bekamen die Juror:innen vorab Hausaufgaben, d.h. sie konnten – oder besser gesagt sollten – sich vorab mit den digitalen Wettbewerbsbeiträgen beschäftigen. Und auch die Jurysitzungen selbst wurden digitaler: In der ersten Runde wurden wie gehabt Punkte auf die Pappen geklebt, um die chancenlosen Beiträge erstmal herauszusieben. In der zweiten Runde, in der es dann um Shortlist-Platzierungen und Awards geht, fand das Voting nicht mehr auf Papierbögen, sondern erstmals digital statt.

Sämtliche Reformen können wohl als gelungen bezeichnet werden, jedenfalls nach den Statements verschiedener Juror:innen zu urteilen. Einziger Kritikpunkt: Der persönliche Austausch sei zwar wieder einmal großartig gewesen, auch wenn die Jurysitzungen, bedingt durch das neue digitale Setting, nicht ganz so lebhaft gewesen seien wie sonst. Aber, so Comprix-Beirat Christoph Witte: „Wir nehmen das auf die Optimierungs-Agenda.“

Nach zwei Jahren Pause war aber wohl für viele das Comprix-Highlight in diesem Jahr, dass es wieder eine nicht-virtuelle, sondern eine ganz und gar analoge Preisverleihung gab. Das Besondere an der Comprix-Gala ist ja, dass sie im besten Sinn immer ein bisschen den Charakter eines Klassentreffens hat, und die Tatsache, viele Kolleginnen und Kollegen endlich wieder in Fleisch und Blut statt in einer Zoom- oder Teamskonferenz zu sehen, beflügelte die Feierlaune ungemein, so jedenfalls mein Eindruck. Einen großen Anteil an der guten Stimmung im „Tipi am Kanzleramt“ hatten aber auch der blendend aufgelegte Moderator Wolfram Kons und die Eventagentur Movendi, die ein tolles, abwechslungsreiches Showprogramm auf die Beine gestellt hatte. Der Abend hat eindeutig Lust auf mehr gemacht – nach dem Comprix ist vor dem Comprix! <<

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre,

Ihr
Wolfgang Dame

Editorial

Editorial_Peter_Stegmaier.jpg

Editorial 10/2022

Digitaler und endlich wieder live

Specials

Termine
FORUM Healthcare Omni-Channel Management Tagung 18.10.2022 09:00 - 16:00 — online
Regulatorische Abgrenzung: Arzneimittel, Medizinprodukt, Kosmetikum oder Lebensmittel? 19.10.2022 - 20.10.2022 — online
Patient Support Management 20.10.2022 09:00 - 16:45 — online
Pharma Trends 2023 07.11.2022 - 08.11.2022 — Berlin
Pharma Digital & Social Media Marketing Manager 09.11.2022 - 10.11.2022 — Online
Kommende Termine…