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Editorial

Nichts Neues

>> „Nichts Neues“ wäre vielleicht eine passende Überschrift für einen Bericht über die aktuelle API-Studie der Arbeitsgemeinschaft LA-MED – wenn es sich nicht irgendwie negativ anhören würde. Denn eigentlich liegt genau darin die positive Botschaft für die teilnehmenden Fachverlage, deren Kerngeschäft nach wie vor die gedruckte – und nicht die digital verbreitete – Fachinformation ist. Wie seit Jahren schon ist die Gesamtreichweite der API-Titel zwar erneut leicht rückläufig – wobei die Betonung eben auf „leicht“ liegt. Aber die Fachzeitschrift ist nach wie vor mit großem Abstand die meistgenutzte berufliche Informationsquelle der niedergelassenen Allgemeinärzte und Internisten, und damit auch weiterhin unverzichtbar im Marketingmix der Pharma- und Healthcareindustrie. Und die von uns befragten Verlagsvertreter betonen mehrheitlich die zudem guten bis sehr guten Werte bei Untersuchungsgegenständen wie der Leser-Blatt-Bindung oder auch den qualitativen Merkmalen ihrer Titel. Insofern sollte man sich das zu Herzen nehmen, was Lothar Kuntz vom Springer Medizin Verlag rät: „Nicht nur auf einen einzelnen Wert schauen, sondern alle Aspekte betrachten, die im Ergebnisband stecken!“

Neu und bemerkenswert ist aber auf den ersten Blick auf jeden Fall ein Ergebnis: Leicht gesunken ist nicht nur die Reichweite der Fachzeitschriften, sondern im Grunde betrifft dieser Trend alle wchtigen, vom API genutzten Informationsquellen. Selbst die Online-Medien werden weniger stark genutzt als bei der letzten Studie vor zwei Jahren (und dass sie sich erstmals auf Platz 3 der Informationsquellen wiederfinden, liegt nur daran, dass die anderen noch stärker geschwächelt haben). Viele Verlagsverantwortliche machen für diese Entwicklung die immer knapper werdende Zeit der Ärzte verantwortlich, und genau darin dürfte die Herausforderung liegen, wie Dr. Christian Bruer vom GFI-Verlag feststellt: „Der Fachzeitschrift steht vielmehr generell weniger ‚Nutzer-Zeit‘ zur Verfügung, und darüber sollten sich Verlage dringend Gedanken machen. Denn genau diese ‚Nutzer-Zeit‘ ist ja heute die Währung, die bei der Anzeigenplanung aufgerufen wird.“

Alles andere als neu ist die Marke Töpfer – seit über 100 Jahren steht sie für Kompetenz bei der Entwicklung und Herstellung von Produkten für Babys und werdende sowie frisch gebackene Mütter, und ist beispielsweise in Hebammenkreisen hoch angesehen. Kommunikativ zu den Endverbraucherinnen durchzudringen, erwies sich aber zunehmend als schwierig. Zu laut tönten die Botschaften der großen Marken mit ihren üppigen Werbebudgets. Schmittgall Health hat Töpfer nun ein neues „Gesicht“ gegeben, das im Wettbewerbsumfeld einzigartig ist. Dieses und die passende Kommunikationsstrategie sorgen dafür, dass die „Hebamme aus dem Regal“ sichtbar wird. <<

Eine interessante Lektüre wünscht

Ihr
Wolfgang Dame

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