Mindset-Analysen können helfen, solche Hypothesen mit Daten zu konfrontieren. Durch Befragungen innerhalb einer klar definierten Zielgruppe lassen sich Wissen, Einstellungen und Informationsbedürfnisse erfassen und Veränderungen im Zeitverlauf sichtbar machen. 

Ein häufig genutzter Ansatz sind zwei Messzeitpunkte: etwa zu Beginn einer Kampagne und nach einer bestimmten Laufzeit. Dadurch lässt sich analysieren, ob Inhalte tatsächlich wahrgenommen wurden und ob sie zu einem Wissensaufbau oder zu Veränderungen in der Wahrnehmung geführt haben. Auch Kampagnenziele wie Awareness, Informationsvermittlung oder die Aktivierung zum Konsum bestimmter Inhalte können so besser eingeordnet werden. 

Ein zusätzlicher Erkenntnisgewinn entsteht durch die differenzierte Auswertung der Ergebnisse. Unterschiede zwischen Altersgruppen, Tätigkeitsfeldern oder Nutzungsprofilen können sichtbar machen, welche Teile der Zielgruppe Inhalte tatsächlich konsumiert haben – und wie sich das auf Wissen oder Einstellungen auswirkt. 

Gleichzeitig tragen Mindset-Analysen dazu bei, verbreitete Annahmen über Zielgruppen kritisch zu hinterfragen. In manchen Fällen zeigt sich, dass vermeintlich naheliegende Zusammenhänge – etwa zwischen bestimmten Inhalten und Verhaltensänderungen – in der Realität anders ausfallen als erwartet. Datenbasierte Einblicke können so helfen, strategische Entscheidungen stärker auf tatsächliche Bedürfnisse und Wahrnehmungen der Zielgruppe auszurichten.

 

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Befragungen unter Ärztinnen und Ärzten liefern Einblicke in Themen wie bevorzugte Informationskanäle, Formatpräferenzen oder aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Berufsalltag. Studienformate wie die ARI‑Studie, Gehaltsumfragen oder der Trendmonitor greifen unterschiedliche Fragestellungen aus dem ärztlichen Alltag auf. 

Die Ergebnisse helfen, ein differenzierteres Bild der Ärzteschaft zu gewinnen – etwa zu Wissensständen, Informationsbedürfnissen oder zur Nutzung verschiedener Formate. Gleichzeitig ermöglichen sie einen Abgleich zwischen verbreiteten Annahmen über die Zielgruppe und den tatsächlichen Perspektiven der Befragten. 

Die gewonnenen Erkenntnisse dienen unter anderem dazu, Inhalte und Informationsangebote stärker an den Bedürfnissen und Interessen von Ärztinnen und Ärzten auszurichten.

 

Auf einen Blick

  • Überprüfung von Annahmen und Hypothesen über Zielgruppen.
  • Messung von Wissen, Einstellungen und Wahrnehmung im Kampagnenverlauf.
  • Zwei Messzeitpunkte und die Möglichkeit der erneuten Befragung machen Veränderungen sichtbar und vergleichbar.
  • Die Analyse zeigt, welche Inhalte tatsächlich konsumiert wurden.
  • Differenzierung nach Alter, Tätigkeit oder Nutzungsprofil.
  • Grundlage für datenbasierte Kampagnensteuerung und Bewertung der Wissensvermittlung.

 

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Jannes Tittor
Marketforscher
esanum

 

Kontaktieren Sie uns für mehr Informationen zu Mindset-Analysen: https://www.esanum.de/b2b

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