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Patienten ohne innovative Arzneimittel

04.06.2007 20:05
Das Institut für Empirische Gesundheitsökonomie wurde vom Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA) beauftragt, ein Gutachten zur Versorgungssituation mit Arzneimitteln in Deutschland zu erstellen.

Die Ergebnisse zeigen alarmierende Versorgungslücken: Millionen deutscher Patienten sind von einer „eklatanten Unterversorgung mit Arzneimitteln" betroffen. Laut der Studie leben in Deutschland zur Zeit ungefähr eine Million Menschen, die an einer Demenz leiden. Bei den Betroffenen besteht eine Unterversorgung mit Antidementiva von 74 Prozent. Bei der rheumatoiden Arthritis, an der bis zu 800.000 Menschen hierzulande leiden, muss von einer Unterversorgung mit innovativen Arzneimitteln von 69 Prozent ausgegangen werden.

„Unterversorgung ist kein Gefühl, sondern eine empirisch belegbare Tatsache. Wer Unterversorgung abbauen will, muss die budgetären Zwänge der Ärzte abbauen. Und man muss bereit sein, in den Krankenkassen mehr Geld für innovative Arzneimittel aufzuwenden", erklärt Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des VFA.

 

4. Juni 2007

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