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Oxfam-Pharmabericht

08.01.2008 17:07
Der aktuelle Oxfam-Pharmabericht "Investing for Life" zeigt auf, dass die Pharmaindustrie kaum Medikamente für Krankheiten entwickelt, die hauptsächlich in Entwicklungsländern vorkommen, weil sie den dortigen Markt nicht für lukrativ genug hält.

Und bereits vorhandene Medikamente seien oft unerschwinglich für die Armen. „Mehr als 85 Prozent der Menschen weltweit haben keinen oder keinen ausreichenden Zugang zu Medikamenten. Die Industrie sollte endlich erkennen, dass sie sich selbst große Chancen verbaut, wenn sie diesen neuen Markt nicht beachtet", fordert Corinna Heineke, Koordinatorin der Medikamenten-Kampagne von Oxfam Deutschland e.V.. Noch immer konsumieren heute die reichsten 15 Prozent der Welt über 90 Prozent aller Medikamente, während in Armut lebende Menschen in Entwicklungsländern keinen Zugang zu bezahlbaren Medikamenten haben.

 

4. Januar 2008

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