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Alles im persönlichen Stream

29.01.2019 16:35
Für DocCheck beginnt das Jahr 2019 mit dem Start der neuen Website – am 01.02. soll sie live gehen. Es handelt sich dabei nicht um einen bloßen Relaunch, denn man hat die bisherige Seite nicht einfach nur überarbeitet. Die neue Website baut nicht nur auf einer komplett neuen Technik auf, sondern wurde auch inhaltlich und vom Aufbau her stark verändert. Healthcare-Unternehmen können kostenfrei eigene Kanäle einrichten und Content Marketing betreiben.

>> Gründe, eine neue Website www.doccheck.com zu konzipieren, gab es laut Dr. Frank Antwerpes einige. Die Technik, die hinter der Website lag, habe mittlerweile „ein paar Jährchen auf dem Buckel“ gehabt, und in den letzten Jahren hätten sich die Ansprüche der User an Interfaces, insbesondere die Lese- und Nutzungsgewohnheiten, deutlich geändert, zum Beispiel auch was die Nutzung von mobilen Endgeräten betrifft, die stark zugenommen hat. „Wir haben die Site technisch auf den neuesten Stand gebracht und in dem Zuge dem Ganzen auch inhaltlich einen neuen Twist geben“, so Antwerpes.

Das alte System war gewachsen, wie es Systeme nun einmal tun – es war einiges darin, das nicht mehr im Business-Fokus der DocCheck-Community steht. „Wir haben in den letzten zwei Jahren ein komplett neues System entwickelt“, berichtet der CEO. Das hatte den Vorteil, dass man Vieles völlig neu denken konnte.
Dieses neue Denken wird schnell deutlich, wenn man sich die Beta-Version der Seite ansieht, die seit einigen Wochen online ist. Während sich die Struktur der Seite früher sehr stark an den einzelnen Content-Elementen und den unterschiedlichen Medientypen orientiert hat, ist sie nun vor allem auf die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Nutzers ausgerichtet. Wie es die User von Plattformen wie Facebook oder LinkedIn kennen, bekommen sie nun schon auf der Startseite ihren persönlichen Nachrichtenstrom angezeigt.

„Wir bieten dem User die Informationen, die genau auf ihn zugeschnitten sind“, sagt Antwerpes. Wobei dieser Newsfeed auf zwei Wegen generiert wird: Zum einen steuern die Nutzer aktiv, was sie bekommen, indem sie Themenkanälen, die von der DocCheck-Redaktion selbst, von anderen Usern oder auch von Industrieunternehmen betrieben werden, folgen. Zum anderen identifiziert aber auch ein Algorithmus, welche weiteren Inhalte zu den Interessen der einzelnen Nutzer passen könnten und serviert sie ihnen. „Bei der Menge an Content brauchen wir eine Art Vorschlagswesen, damit die User schneller an die für sie relevanten Informationen kommen“, erklärt der DocCheck-Chef.

Die Nutzer wollten heute kurze, konzise Informationen und keine seitenlangen Texte, stellt Antwerpes fest, und daran orientiere sich die hauseigene Redaktion. „Wir pflegen einen journalistischen Stil – die Information muss kurz, übersichtlich und gut gegliedert sein, damit der User direkt sieht, ob sie ihm etwas bringt.“ Man baue gerade Schwerpunktkanäle zu verschiedenen Indikationen, zum Beispiel Diabetes oder Onkologie, auf und arbeite dabei auch mit Opinion Leadern – also im Prinzip der Community selbst – zusammen, die diese Kanäle inhaltlich lenken, Themenvorschläge machen und auch eigenen Content einstellen.

Grundsätzlich kann jeder einen Kanal aufmachen und dort seinen Content einstellen. „Jeder kann Produzent und Konsument von Informationen sein“, so Antwerpes. Bloggende Mitglieder würden gleichberechtigt mit der Redaktion behandelt, denn sie seien für die Zielgruppe genauso relevant, wenn nicht sogar noch relevanter, weil hier die Informationen eben aus der Zielgruppe selbst kämen. „Wir ermutigen die User, auf diese Weise aktiv zu werden. Etwas über 50 Prozent des Contents kommt schon jetzt von den Nutzern, dieser Anteil soll aber noch weiter gesteigert werden. „Natürlich liegt es dann an den Autoren und ihrem Content, ob die Leute ihnen folgen“, so Antwerpes. „Auf diese Weise entsteht ein Wettbewerb von Informationen. Was ist relevant für die Leser und was weniger?“

Wie die „normalen“ Nutzer können auch Unternehmen aus dem Pharma- und MedTech-Bereich Kanäle eröffnen, um ihren Content dort zu teilen und sich mit ihrer Zielgruppe auszutauschen. Antwerpes betont, dass auch diese Unternehmenskanäle kostenfrei seien. „Wenn der Kanal in der Community beworben werden soll oder wenn wir gebeten werden, bei der Contenterstellung zu helfen, erst dann wird es kostenpflichtig.“ DocCheck bietet zu diesem Zweck verschiedene redaktionelle „Pakete“ an.

Wie zuvor haben Unternehmen auch auf der neuen Seite die Möglichkeit, Banner oder Advertorials zu schalten, aber mit einem eigenen Kanal haben sie noch bessere Möglichkeiten, sich zu präsentieren. Denn das Interface sei nun viel „ausgefuchster“, sagt der DocCheck-CEO, es gebe wesentlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten, wodurch die Anmutung deutlich frischer und moderner als früher sei. „Das war der Hauptgrund, warum wir die Seite refakturiert haben. Die Nutzer sollten ein Interface bekommen, mit dem sie leicht umgehen können.“
Parallel zum Neuaufbau der DocCheck-Seite wird auch die des DocCheck-Shops relauncht. Dieser ist nun ebenfalls responsiv, wurde außerdem aber wesentlich enger mit der Community verknüpft. Wenn man in Zukunft beispielsweise in der Community etwas über Reflexhämmer liest, kann man direkt in den Shop springen und einen kaufen. „Bisher standen die beiden Angebote nebeneinander. Nun wollten wir für die Nutzer ein einheitliches Markenerlebnis schaffen“, so Antwerpes.

Ebenso wurde das „Flexikon“, ein Lexikon mit fast 60.000 medizinischen Fachbegriffen, stärker mit der Community verknüpft. Das bedeutet, dass die Nutzer, wenn sie in einem Artikel auf einen unbekannten Fachterminus stoßen, sich diesen nun direkt erklären lassen können, was zu einem „leichteren Informationserlebnis“ führe.

Schließlich hat das DocCheck-Team die Neuentwicklung der Website auch dazu genutzt, die Datenbank zu bereinigen. Mitglieder, die länger als zwei Jahre inaktiv sind, werden gelöscht. Dadurch verbessert man die Datenqualität und folgt der Forderung der neuen Datenschutz-Grundverordnung nach Datensparsamkeit. <<

Ausgabe 01 / 2019

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